1965–1989Zeitraum
20Choreographien
25Personen
22Filme
Über das Thema
Ab etwa Mitte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts begannen Choreographen in Deutschland, nach neuen Ausdrucksmitteln zu suchen. Es war vor allem die Aufbruchsstimmung der Studentenbewegung mit ihrer kritischen Befragung von Politik und Gesellschaft, die auch die Choreographen inspirierte, in ihrer Kunstform neue Wege zu erproben. 1968 übernahm Johann Kresnik die Leitung des Balletts in Bremen und provozierte mit seinen gesellschaftskritischen Politrevuen. 1973 übernahm Pina Bausch die Leitung des Tanztheaters Wuppertal und sorgte mit ihren poetischen Grenzüberschreitungen zwischen Tanz und Schauspiel für große Aufmerksamkeit. 1978 ging Reinhild Hoffmann nach Bremen und etablierte ihre Version eines mehr tanzorientierten, bildkräftigen Tanztheaters. Mit dem Folkwang-Tanzstudio entwickelte Susanne Linke ihre ersten, in ihrer Reduktion beeindruckenden Arbeiten. Die neue Form, die Poesie mit gesellschaftlichem Bewusstsein verband, verzeichnete ab Ende der siebziger Jahre zunehmende Erfolge und hat inzwischen Weltgeltung erreicht. Das Tanztheater hat weltweit eine Emanzipation des Tanzes initiiert und zahlreiche Choreographen zu eigenen Entwicklungen angeregt. (Norbert Servos)Choreographien
- 1988 Pretty Ugly (Amanda Miller)
- 1988 Affekte (Urs Dietrich; Susanne Linke)
- 1985 Schritte verfolgen (Susanne Linke; VA Wölfl)
- 1984 Lokus (Winter Ade) (Rosamund Gilmore)
- 1984 Artifact (William Forsythe)
- 1983 Callas (Reinhild Hoffmann)
- 1982 Nelken (Pina Bausch)
- 1981 Flut (Susanne Linke)
- 1981 Frauenballett (Susanne Linke)
- 1980 Familiendialog (Johann Kresnik)
- 1980 Der große Gesang (Jochen Ulrich)
- 1980 Im Bade Wannen (Susanne Linke)
- 1978 Kontakthof (Pina Bausch)
- 1978 Café Müller (Pina Bausch)
- 1977 Solo mit Sofa (Reinhild Hoffmann)
- 1977 Blaubart – Beim Anhören einer Tonbandaufnahme von Béla Bartóks Oper „Herzogs Blaubarts Burg“ (Pina Bausch)
- 1975 Le Sacre du Printemps / Das Frühlingsopfer (Pina Bausch)
- 1971 Die Folterungen der Beatrice Cenci (Gerhard Bohner)
- 1971 Schwanensee AG (Johann Kresnik)
- Zahn um Zahn (Vivienne Newport)
Menschen und Verbindungen
Person
Amy Coleman

Person
Anna Pocher

Person
Arno Wüstenhöfer

Person
Dieter Baumann
Person
Frank Frey

Person
Gerhard Bohner

Person
Jan Minarik

Person
Jo Ann Endicott

Person
Joachim Schlömer

Person
Joachim Siska

Person
Jochen Ulrich

Person
Johann Kresnik

Person
Lutz Förster
Person
Mechthild Großmann

Person
Pina Bausch

Person
Reinhild Hoffmann
Person
Rolf Borzik
Person
Rosamund Gilmore

Person
Rui Horta

Person
Sasha Waltz

Person
Susanne Linke

Person
Sylvia Kesselheim

Person
Urs Dietrich

Person
VA Wölfl

Person
Wanda Golonka
Ausgewählte Filme

2005
Choreografische Avantgarde: Rubato

2005
Tanz unterwegs: Susanne Linke, 4 Soli

2005
Tanz im Film: Flut

2005
Tanz unterwegs: Susanne Linke, Vol. 1

2001
Beweg-Gründe (arte)

2001
Bewegte Spuren
Alle Filme

2005
Choreografische Avantgarde: Rubato

2005
Tanz unterwegs: Susanne Linke, 4 Soli

2005
Tanz im Film: Flut

2005
Tanz unterwegs: Susanne Linke, Vol. 1

2001
Beweg-Gründe (arte)

2001
Bewegte Spuren


1998
S.O.A.P. – Jedes Ende ist ein neuer Anfang

1993
Folkwang Tanz

1991
Gerhard Bohner und TanzTheaterGeschichte

1991
Tanz in der Seifenfabrik

1991
Susanne Linke Portrait

1991
Ulrike Meinhof

1987
Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs

1987
Expedition Ballett

1987
Gezeiten – Daisy tritt über die Ufer

1985
Tanz im Film: Schritte verfolgen

1985
Föhn

1984
Callas

1984
Gerhard Bohner: Tänzer und Choreograph

1982
Solo mit Sofa

1972
Wie lange noch sterbender Schwan?
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