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Biografie
Er entdeckte Pina Bausch für seine Bühne und machte sie international bekannt: Superintendent Arno Wüstenhöfer war einer der erfolgreichsten Talent-Scouts seiner Zeit. Geboren 1920, begann er nach dem Zweiten Weltkrieg als Schauspieler in Wuppertal. Er kehrte als Intendant des Staatstheaters nach Wuppertal zurück und blieb dort elf Jahre lang. Er schuf ein zeitgenössisches Programm mit Theaterregisseuren wie Claus Peymann, Luc Bondy und Jürgen Flimm und lud auch Theaterregisseure aus dem sozialistischen Ostdeutschland ein. In seiner Ära als Intendant des Bremer Theaters wurden viele der von ihm auf den Spielplan gesetzten Inszenierungen für das einflussreiche deutsche Theatertreffen nominiert. Auch für die Oper stellte er fortschrittliche Regisseure ein. Als die Bremer Landesregierung 1981 das Theater mit der Kürzung der Zuschüsse bedrohte, verließen viele das Haus – und er blieb und führte das Bremer Theater, darunter auch das Tanztheater der Choreografin Reinhild Hoffmann, in eine Ära des überregionalen Erfolgs. Er starb im Jahr 2003. (Gabriele Wittmann)Lebensstationen
- 1920
Geburt
Geburt von Arno Wüstenhöfer.
- nach 1945
Schauspieler in Wuppertal
Beginn seiner Tätigkeit als Schauspieler in Wuppertal nach dem Zweiten Weltkrieg.
- 1981
Bremer Theater
Führung des Bremer Theaters in einer Phase drohender Zuschusskürzungen.
- 2003
Tod
Tod von Arno Wüstenhöfer.
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