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Biografie
Zöllig begann 1982 seine Tänzerausbildung an die „Folkwang Musikhochschule“ in Essen. Anschließend führte er sein Studium an der Ballettakademie der Stuttgarter „John Cranko-Schule“ fort. Von 1989 bis 1995 arbeitete er als Tänzer und Solotänzer an den Theatern in Aachen und Münster. In dieser Zeit entstanden mehrere eigene choreografische Arbeiten für diese Theater. 1996 wurde er Assistent und Gasttrainingsleiter beim „Bremer Tanztheater“ unter der künstlerischen Leitung von Urs Dietrich. 1995 gründete er seine eigene Kompagnie, die er leitete, bis er 1997 als Leiter und Choreograf zum „Tanztheater der Städtischen Bühnen Osnabrück“ wechselte. Gastchoreografien führten ihn an das „Tanzwerk Nürnberg / Ballett Nürnberg“ unter der künstlerischen Leitung von Jean Renshaw und Dirk Elwert, an das „Mecklenburgische Staatstheater“ in Schwerin, an das „Ballett Vorpommern“ in Greifswald und nochmal an das „Ballett Nürnberg“, diesmal unter der Leitung von Daniela Kurz zu einer choreografischen Mitarbeit bei ihrer „Winterreise“. 1995 gründete er seine eigene Kompanie. Von 1997 bis 2005 arbeitete er wieder an den „Städtischen Bühnen Osnabrück“. Er gründete das „Osnabrücker Tanztheaterfestival Tanzboden“ und entwickelte Community-Projekte wie „tanzwärts“ und „Zeitsprung“ zusammen mit Royston Maldoom. Mit seinem in Osnabrück gegründeten „Forum für zeitgenössischen Tanz“ ging er 2005 nach Bielefeld und wurde dort, gemeinsam mit Christine Biedermann, Leiter des „Tanztheater Bielefeld“, 2015 dann künstlerischer Leiter und Chefchoreograf des Tanztheaters am „Staatstheater Braunschweig“. Dort richtete er „tanz. JUNG!“ ein, in dieser Reihe zeigt er Tanzstücke für Kinder und Jugendliche. Zöllig war 1969 Preisträger beim 10.“Internationalen Choreografen-Wettbewerb“ in Hannover, 2000 erhielt er den „Bayrischen Theaterpreis, 2004 den Kunstpreis des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. und 2008 den „Bielefelder Theatertaler“. Zülling unterstützt Projekte zur Bewahrung des tänzerischen Erbes von Mary Wigman, Susanne Linke, Reinhild Hoffmann und anderen. (Presseabteilung Zöllig/Nele Lipp)Lebensstationen
- 1965
Geburt in St. Gallen
Gregor Zöllig wird in St. Gallen geboren.
- 1982
Folkwang Musikhochschule
Beginn seiner Tanzausbildung an der Folkwang Musikhochschule in Essen.
- 1989
Aachen und Münster
Tänzer und Solotänzer an den Theatern in Aachen und Münster bis 1995.
- 1995
Eigene Kompanie
Gründung der eigenen Kompanie.
- 1996
Bremer Tanztheater
Assistent und Gasttrainingsleiter beim Bremer Tanztheater.
- 1997
Osnabrück
Leiter und Choreograf am Tanztheater der Städtischen Bühnen Osnabrück.
- 2005
Tanztheater Bielefeld
Leitung des Tanztheater Bielefeld gemeinsam mit Christine Biedermann.
- 2015
Staatstheater Braunschweig
Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf des Tanztheaters am Staatstheater Braunschweig.
Choreografien
- 2023 Silent Bodies – Loud Voices
- 2022 Siegfried – Eine Bewegung
- 2021 Narben
- 2020 Vom Sinn der Sinnlichkeit
- 2020 Leidenschaften
- 202 tanzwärts! Wahnsinn
- 2020 Die Zeit ist reif
- 2019 Winterreise (Schubert)
- 2019 Ekstase – Ein Fest des Tanzes
- 2018 Als wir träumten
- 2018 tanzwärts! Zappel-Philipp
- 2017 Peer Gynt
- 2017 tanzwärts! Ich & Ich & Ich
- 2017 Dein Herz ist meine Heimat
- 2016 Ein Deutsches Requiem
- 2015 Heimatabend
- 2015 Rasender Stillstand
- 2015 coincidance
- 2014 Peer Gynt
- 2008 Struwelpeter
- 2006 Orpheus und Eurydike (Gregor Zöllig)
- 2005 Gestern werde ich das Morgen für heute bestimmen (Gregor Zöllig)
- 2003 Speedless (Gregor Zöllig)
- 1999 Sieben Todsünden (José Biondi; Roberto Galvan; Thomas Langkau; Vivienne Newport; Vera Sander; Martin Schurr; Gregor Zö)
- Orpheus (Gregor Zöllig)
- Bus Station (Gregor Zöllig)
- Knistern – Knallen – Rauschen (Gregor Zöllig)
Filme und Dokumente
Tanz im Film: Speedless
2006
Literatur und Weblinks
- Marion Meier / Ursula Kaufmann (Foto) / Cornelia Suhan (Foto): „Zeitsprung – Vier Generationen tanzen vier Jahreszeiten: Ein Projekt vom Tanztheater Bielefeld“, Bielefeld 2007.
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