Lutz Förster

Personen · Tanzlexikon

Lutz Förster

Tänzer; Tanzpädagoge

*1953; Solingen (Deutschland) Tanztheater Wuppertal

Förster trat schon mit zwölf Jahren bei Gesellschaftstänzen auf.

0Choreografien
1Filme
2Videosequenzen
1Archivbilder

Biografie

Förster trat schon mit zwölf Jahren bei Gesellschaftstänzen auf. Er studierte Geschichte, Romanistik und Slawistik in Hamburg. Seinen ersten Ballettunterricht nahm er während des Studiums. Förster machte seine Tanzausbildung bei Hans Züllig und Jean Cébron an der „Folkwang Schule“ Essen und wurde Mitglied der Kompanie des „Folkwang Tanzstudios“. 1975, nach nur einem Studienjahr trat er schon in Pina Bauschs Choreografie „Sacre du Printermps“ als Gasttänzer auf. 1978, nach Abschluss seiner Ausbildung trat er in ihr „Tanztheater Wuppertal“ ein. Für 1981/1982 erhielt er ein Stipendium und ging nach New York, wo er hauptsächlich bei der „José Limon Dance Company“ studierte. 1984 wurde er zusammen mit Carla Maxwell deren künstlerischer Leiter. Als Tänzer interpretierte er Choreografien von José Limón, Anna Sokolow und Meredith Monk. Er blieb bis 1986 in New York. Dann kehrte er zu Bausch nach Wuppertal zurück, arbeitete daneben als freier Mitarbeiter für Robert Wilsons Produktion „Cosmopolitain Greeetings“ an der „Hamburgischen Staatsoper“ und am „Teatro alla Scala“ in Mailand. 2013 bis 2016, nach Bauschs Tod, leitete er das „Tanztheater Wuppertal Pina Bausch“. Seit 1991 ist er Professor für zeitgenössischen Tanz und Leiter des Fachbereichs Zeitgenössischer Tanz an der „Folkwang Universität der Künste“ in Essen. – In der Zeit seiner künstlerischen Leitung in Wuppertal pausierte er in Essen. Förster unterrichtete in den Ensembles von Reinhild Hoffmann, Susanne Linke, Urs Dietrich, Joachim Schlömer. Weiteren Unterricht gab er in Hongkong, der Türkei, den USA und Mexiko. 2015 erhielt er die „Positano Premia la danza – Léonide Massine“ für sein Lebenswerk. (Gabriele Wittmann/Nele Lipp)

Lebensstationen

  1. 1975

    Le Sacre du Printemps

    Gasttänzer in Pina Bauschs Choreografie Le Sacre du Printemps.

  2. 1978

    Tanztheater Wuppertal

    Eintritt in Pina Bauschs Tanztheater Wuppertal.

  3. 1981–1982

    New York

    Stipendium und Studium bei der José Limón Dance Company.

  4. 1984–1986

    José Limón Dance Company

    Künstlerische Leitung zusammen mit Carla Maxwell in New York.

  5. 1991

    Folkwang Universität der Künste

    Professor für zeitgenössischen Tanz und Leiter des Fachbereichs in Essen.

  6. 2013–2016

    Leitung Tanztheater Wuppertal

    Leitung des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch.

Choreografien

    Filme und Dokumente

    Kein Bild

    Folkwang Tanz

    1993

    Literatur und Weblinks

    • 1987 Ahnen
    • 1984 Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört
    • 1982 Nelken
    • 1979 Arien
    • 1979 Keuscheitslegende
    • 1978 Kontakthof
    • 1975 Sacre du Printemps
    • 2008 Portrait of a Dancer (ein biografisches Solo)

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