Callas

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Callas

Choreographie: Reinhild Hoffmann; Premieretheater: Bremer Theater, Concordia, 1983

Uraufführung
5Filme
7Videosequenzen
1Archivbilder

Über das Werk

Choreographie: Reinhild Hoffmann; Premieretheater: Bremer Theater, Concordia, 1983

Die Tänzerin betritt für ihre Arie eine weiße Papierbahn. Reihenweise sinken die Männer vor dieser Operndiva zu Boden. Sie schreitet über sie hinweg – ganz großer Auftritt, wären da nicht ihre weißen Schuhe, die vorher blutrot eingefärbt wurden und die sie nur widerwillig anzog, und gäbe es nicht die zweite Tänzerin in kurzem Kleidchen, die sich in ihren glamourösen Auftritt wieder und wieder störend einmischt. Ist sie ein widerspenstiges Alter ego? Abgespaltener Teil ihrer Persönlichkeit? In acht Bildern von hoher theatralischer Intensität lässt Reinhild Hoffmann in ihrem 1983 uraufgeführten Tanzstück „Callas“ den Kult um den Opernstar und dessen Abgründe Revue passieren. Die Tänzerinnen und Tänzer, bisweilen von Puppen, Pappfiguren und Gipsbüsten ersetzt, zeigen zu den von Maria Callas gesungenen Arien Glanz und Elend des Opernbetriebs, wobei weder die von Männern dressierten Frauen fehlen noch das Paar, das zu spät kommt, seine Plätze suchen muss und sich durch die Sitzreihen schiebt. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

J
Kostüme

Joachim Herzog

Johannes Schütz
Bühnenbild

Johannes Schütz

Diese Seite enthält aus urheberrechtlichen Gründen nur eine kleine oder keine Auswahl an Videos.
Der vollständige Beitrag ist nach einer Registrierung im Mediawiki zu sehen.