Wigman Schule Berlin / Dresden

Institutionen · Tanzlexikon

Wigman Schule Berlin / Dresden

Für die Rudolf von Laban-Schülerin Mary Wigman bedeutete Tanz vor allem Auseinandersetzung mit dem Raum.

Institution
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Berlin / DresdenStandort

Über die Institution

Für die Rudolf von Laban-Schülerin Mary Wigman bedeutete Tanz vor allem Auseinandersetzung mit dem Raum. Im Körper sollte eine leichte Binnenspannung erzeugt werden, indem der Oberkörper nach oben gestreckt, der Unterkörper dem Boden zu gelassen wurde. Im Zentrum der Körpermitte entstand so ein leichtes Vibrieren, das sog. Vibrato, das Wigman zu einer eigenen Technik ausbaute. Dadurch ließ sich die innere Bewegtheit hinaus in den Raum projizieren. 1920 gründete sie mit ihrer Assistentin Berthe Trümpy ihre erste Schule in Dresden, aus der später so berühmte Tänzer wie Yovonne Georgi , Hanya Holm, Gret Palucca, Harald Kreutzberg und Max Terpis hervorgingen. Anfang der dreißiger Jahre zählte die W.-S. in Dresden bereits 360 Schüler, die in- und ausländischen Filialen, einschließlich New York, weitere 1.500. Auf Druck der Nationalsozialisten wurde Wigman als Direktorin jedoch abgelöst und auf eine Dozentur in Leipzig abgeschoben. Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnete sie hier eine neue Schule, der 1949 eine weitere Neugründung in Berlin folgte. Zu den bekannten gewordenen Schülern der 1973 verstorbenen Wigman gehören u.a. Susanne Linke und Gerhard Bohner. (Norbert Servos)

Menschen und Verbindungen

H

Hanya Holm

Tänzerin und Choreografin

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