1961Gegründet · prägend
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StuttgartStandort
Über die Institution
Auf eine fast 400-jährige Tradition blickt das Ballett in Stuttgart inzwischen zurück. Ersten internationalen Ruhm erlangte die Stadt unter ihrem Ballettmeister Jean-Georges Noverre, der im 18. Jahrhundert zahlreiche mythisch inspirierte Handlungsballette für das Hofballett kreierte. Ende des 19. Jahrhunderts geriet die von August Brühl choreographierte „Puppenfee“ zum Sensationserfolg. Überregionale Aufmerksamkeit erregte 1922 die Uraufführung von Oskar Schlemmers „Triadischem Ballett“. Von den Nachkriegsdirektoren war es vor allem Nicholas Beriozoff, der von 1958 – 61 mit seinen Klassikerproduktionen einen soliden Boden für John Cranko bereitete. Bis zu seinem Tod 1973 betrieb Cranko zielstrebig den Aufbau des Stuttgarter Balletts und führte die Kompanie mit Stücken wie „Romeo und Julia“, „Onegin“ und „Der Widerspenstigen Zähmung“ zu Weltruhm. Neben abendfüllenden Balletten schuf Cranko eine ausgewogene Mischung aus kürzeren Stücken und lud zahlreiche Gastchoreographen ein. Bedeutende Tänzerpersönlichkeiten wie Marcia Haydée, Ray Barra, Birgit Keil, Egon Madsen und Richard Cragun prägten das Gesicht der Kompanie. Von 1974 – 76 übernahm zunächst Glen Tetley die Leitung des Ensembles; auf ihn folgte Marcia Haydée. (Norbert Servos)Menschen und Verbindungen

John Cranko
Choreograf und prägende künstlerische Leitung.
Marcia Haydée
Ballerina und spätere Direktorin.
Birgit Keil
Ballerina und Lehrerin.
Walter Erich Schäfer
Intendant
Uwe Scholz
Choreograf
Christian Spuck
Choreograf
Richard Cragun
Ballettdirektor
Alan Beale
Ballettdirektor
Egon Madsen
Tänzer
Sylvia Kesselheim
Tänzer
Jiri Kylián
Tänzer
Jean Allenby
Tänzer
Ana Cardus
Tänzer
Anne Woolliams
Tanzpädagoge
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