—Institution
6Personen
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Frankfurt am Main / DresdenStandort
Über die Institution
Die Tradition des klassischen Balletts geht in Frankfurt bis auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Sie blieb über lange Zeit ungebrochen; doch bereits 1920 erregte die Tänzerin Niddy Impekoven, vom Ausdruckstanz inspiriert, erstes Aufsehen. Von 1959 – 66 zeigte Tatjana Gsovsky eine aufgefrischte Klassik durch Wiederaufnahmen ihrer Berliner Arbeiten. Die entscheidende Wende kam jedoch durch die Übernahme des Ballett Frankfurt durch William Forsythe zur Spielzeit 1984/85. Er betrachtete die Ballettklassik als eine Art von Steinbruch, aus dem er einzelne Elemente herauslöste und zu sog. Loops verarbeitete. Ein raffiniertes System verzahnter Variationen sorgt bei ihm für komplexe choreographische Strukturen. Nachdem erste Arbeiten wie „Artifact“ das Publikum noch stark polarisiert hatten, zählt Forsythe inzwischen weltweit zu den renommiertesten Erneuerern des klassischen Balletts, der ein eigenes Lehrsystem für seine Tänzer entwickelt hat. Zu den bedeutenden Produktionen der vergangenen Jahr gehören Stücke wie „Eidos:Telos“ oder „Kammer/Kammer“, in denen er auch die veränderte Wahrnehmung in einer medial geprägten Welt reflektiert. Nach zwanzig Jahren endet die Arbeit Forsythes in Frankfurt und wird in Zukunft als „The Forsythe Company“ in Kooperation mit Hellerau fortgesetzt. (Norbert Servos)Menschen und Verbindungen

Steven Galloway
Tänzer

Dana Caspersen
Tänzerin

William Forsythe
Choreograf

Michael Simon
Bühne + Kostüm

Thom Willems
Komponist

Tatjana Gsovsky
Tänzerin und Choreografin
Filme aus dem Archiv

ARCHIVFILM · 2003
6. Tele-Tanzjournal

ARCHIVFILM · 1997
3. Tele-Tanzjournal
ARCHIVFILM · 1994
1. Tele-Tanzjournal
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