Antike–heuteZeitraum
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Über das Thema
Von jeher ist das Ballett auf das Engste mit der Literatur verbunden, liegen doch den meisten Werken der romantischen und klassischen Epoche Libretti zugrunde. Ihre Inspiration bezogen die Libretti aus der Mythologie der griechischen und römischen Antike bzw. aus dem Reich der Märchen und Sagen, die sie zu einer mit den Mitteln des Tanzes erzählbaren Handlung aufbereiteten. Wo die ihrer Natur nach abstrakten Mittel des Tanzes nicht ausreichten, um den Fortgang der Handlung zu erzählen, nahm man pantomimische Mittel zu Hilfe, die mit der Zeit eine Kodierung in allgemein bekannten Gesten erfuhr. Die enge Verschwisterung mit der Literatur verdankt das Ballett seiner Herkunft aus der Oper; sie hat sich bis heute in der Form der Handlungsballette erhalten. Dabei können die unterschiedlichsten literarischen Formen – Theaterstücke, Romane, Biographien – als Ausgangspunkt für ein Libretto dienen. John Neumeier etwa schuf eine ganze Reihe von Shakespeare-Balletten; Tom Schilling nutzte u.a. Johann Wolfgang von Goethes „Wahlverwandtschaften“ als Ausgangspunkt; Johann Kresnik geht immer wieder von Biographien als Grundlage für eine facettenreiche, nicht lineare Erkundung eines Themas aus. (Norbert Servos)Choreographien
- 1997 Frau in Schwarz (Jo Fabian)
- 1993 Tantz‘-Schul‘ (Krisztina Horváth)
- 1983 Wahlverwandschaften (Tom Schilling)
- 1962 Romeo und Julia (John Cranko)
Menschen und Verbindungen

Person
John Cranko

Person
Tom Schilling
Ausgewählte Filme

2005
Tanz unterwegs: Wanda Golonka

2005
Choreografische Avantgarde: Joachim Schlömer

2005
Tanz unterwegs: Susanne Linke, Vol. 1

2005
Tanz unterwegs: Helena Waldmann
Alle Filme

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Tanz unterwegs: Susanne Linke, Vol. 1

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