Labanotation

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Labanotation

1926 stellte Rudolf von Laban erstmals die Grundzüge der von ihm entwickelten Tanzschrift vor.

1926–heuteZeitraum
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Über das Thema

class=notpageimage|mini|link= 1926 stellte Rudolf von Laban erstmals die Grundzüge der von ihm entwickelten Tanzschrift, Kinetographie genannt, in seinem Buch „Choreographie“ vor. Sie wurde in den Folgejahren von ihm selbst sowie von Kurt Jooss und Albrecht Knust weiterentwickelt und vor allem von der Deutschen Gesellschaft für Tanzschrift in Berlin propagiert. Im Ausland, namentlich in den USA, wo in New York 1940 ein eigenes Dance Notation Bureau gegründet wurde, fand die Tanzschrift unter dem Namen Labanotation Verbreitung. In den USA sowie in England kümmerten sich vor allem Ann Hutchinson und Irmgard Bartenieff um die Weiterentwicklung. Laban verstand den dreidimensionalen kosmischen Raum als dramatischen Widerpart des Tänzers. Zu dessen Orientierung entwickelte er das Modell des Ikosaeders, einer Raumskulptur aus stählernen Stangen mit 12 Schnittpunkten zur Markierung der Richtungen. Die bedeutende Errungenschaft der bis heute gebräuchlichen L. war es, dass man mit ihr jede nur denkbare Bewegung und nicht nur die kodifizierten Bewegungen des klassischen Balletts, aufzeichnen kann. Darin manifestierte Laban die neu gewonnene Freiheit des modernen Tanzes. (Norbert Servos)

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