0Choreografien
1Filme
4Videosequenzen
1Archivbilder
Biografie
Lechner studierte Philosophie, französische und englische Literatur an der Universität München. 1961 trat er als Praktikant in das Goethe-Institut (gegründet 1951) ein. Ab 1962 leitete zahlreiche Zweigstellen des Goethe-Instituts: in Rangun, Kalkutta, Neu-Delhi, Montreal, Seoul, Bombay, Paris und erneut – von 1992 bis 1995 – Neu-Delhi, wo er die „Ost-West-Encounter-Tanz“ Einrichtung initiierte. Nach Deutschland zurückgekehrt, wurde er Abteilungsleiter der Kulturprogramme des Instituts. Nach seiner Emeritierung 1999 unterrichtete er weiterhin als Dozent und leitete die Deutschen Festspiele in Indien. Seit 2001 ist er im Vorstand des Indien Instituts in München. Lechner machte den deutschen Tanz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit bekannt gemacht. Er lud Choreografen wie Pina Bausch, William Forsythe, Dore Hoyer, Susanne Linke, Reinhild Hoffmann und Gerhard Bohner in Länder wie Frankreich und Indien ein. Im Gegenzug lud er indische Choreografen wie Chandralekha Prabhudas Patel (1928-2006) nach Deutschland ein. Er veröffentlichte zu interkulturellen Tanzthemen und drehte mehrere Filme. (Gabriele Wittmann/Nele Lipp)Lebensstationen
- 1934
Geburt
Georg Lechner wird geboren.
- 1961
Goethe-Institut
Eintritt als Praktikant in das Goethe-Institut.
- 1962
Internationale Leitung
Leitung von Zweigstellen des Goethe-Instituts in mehreren Ländern.
- 1992
Neu-Delhi
Leitung des Goethe-Instituts in Neu-Delhi und Initiative für Ost-West-Encounter-Tanz.
- 1999
Lehre und Festspiele
Nach der Emeritierung weiterhin Dozent und Leiter der Deutschen Festspiele in Indien.
- 2001
Indien Institut
Mitglied des Vorstands des Indien Instituts in München.
Choreografien
Filme und Dokumente
3. Tele-Tanzjournal
1997
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