Gisela Peters-Rohse

Personen · Tanzlexikon

Gisela Peters-Rohse

Tanzpädagogin und Tanzjournalistin

*1938;

Peters-Rohse erhielt ihre tänzerische Berufsausbildung in der von Rudolf von Laban 1934 gegründeten Tanzschule von Lola Rogge in Hamburg.

10Choreografien
2Filme
10Videosequenzen
1Archivbilder

Biografie

Peters-Rohse erhielt ihre tänzerische Berufsausbildung in der von Rudolf von Laban 1934 gegründeten Tanzschule von Lola Rogge in Hamburg. Sie tanzte an mehreren deutschen Stadttheatern und bildete sich parallel dazu europaweit in den verschiedensten Tanztechniken weiter. Ab 1967 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt Peters, dem Begründer des „Deutschen Tanzarchivs Köln“, als Tanzjournalistin, insbesondere für die monatlich erscheinenden Hefte „Das Tanzarchiv“. Ab 1970 leitete sie die Abteilung Kinderballett und das Pädagogik-Seminar für Kindertanz an der „Rheinischen Musikschule“ am Konservatorium der Stadt Köln. In dieser Zeit (mindestens von 1978 bis 1980) arbeitete sie auch als Herausgeberin des von ihrem Mann Kurt Peters ins Leben gerufenen Journals „Das Tanzarchiv“. Von 1986 bis 2001 war sie Dozentin für Labans Raum- und Bewegungslehre, Improvisation und Folkloretanz sowie Kindertanz-Pädagogik am Institut für Bühnentanz der „Hochschule für Musik und Tanz“ in Köln. Über ihr pädagogische Arbeit hinaus wurde sie mit vielen bemerkenswerten Choreografien für Kinder bekannt und entwickelte eine eigene Unterrichtskonzeption und -methodik, die sie auf Einladung verschiedenster Ausbildungsstätten in Peking, Moskau, Leningrad, Singapur, Brasilien und in der Schweiz lehrt. (Pressestelle Peters-Rohse/Nele Lipp)

Lebensstationen

  1. 1938

    Geburt

    Gisela Peters-Rohse wird geboren.

  2. 1967

    Tanzjournalismus

    Beginn der gemeinsamen Arbeit mit Kurt Peters für das Journal Das Tanzarchiv.

  3. 1970

    Kindertanz

    Leitung von Kinderballett und Pädagogik-Seminar an der Rheinischen Musikschule in Köln.

  4. 1978

    Herausgabe Das Tanzarchiv

    Arbeit als Herausgeberin des Journals Das Tanzarchiv.

  5. 1986

    Lehre in Köln

    Beginn der Dozentur für Labans Bewegungslehre und Kindertanz-Pädagogik.

  6. 2001

    Ende der Dozentur

    Abschluss ihrer Lehrtätigkeit am Institut für Bühnentanz in Köln.

Choreografien

  • 2018 Der Eintänzer (Gisela Peters-Rohse/Günther Grollitsch)
  • Liebenswürdige Gespenster
  • Kinderbuchtitel (Gisela Peters-Rohse)
  • Clowns mit Eimer – Eimer mit Clowns (Gisela Peters-Rohse)
  • Zeit ist … (Gisela Peters-Rohse)
  • Ruf der Wale (Gisela Peters-Rohse)
  • Seltsame Träume (Gisela Peters-Rohse)
  • Die Frauen von der Plaza del Mayo (Gisela Peters-Rohse)
  • Zerbrechlich (Gisela Peters-Rohse)
  • Rhythmus in Dosen (Gisela Peters-Rohse)

Filme und Dokumente

Kein Bild

Beweg-Gründe (Porträt)

1997

Literatur und Weblinks

  • Peters-Rohse, Gisela: „Das Kind und sein Tanz. (Leitfaden für Pädagogen)“, Heinrichshoven, 2012.

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