Kurt Peters

Personen · Tanzlexikon

Kurt Peters

Wissenschaftler; Tänzer; Tanzpädagoge; Tanzpublizist

*1915 Hamburg; †1996 Köln (Deutschland)

Peters, studierte Tanz an der „Laban-Schule“ in Hamburg, an der „Schule für klassischen Tanz“ von Mariska Rudolph, einer Ballettmeisterin am „Hamburger Schauspielhaus“ und an der Schule für Akrobatik und Stepptanz von Donald Winclair.

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Biografie

Peters, studierte Tanz an der „Laban-Schule“ in Hamburg, an der „Schule für klassischen Tanz“ von Mariska Rudolph, einer Ballettmeisterin am „Hamburger Schauspielhaus“ und an der Schule für Akrobatik und Stepptanz von Donald Winclair. Er arbeitete als Tänzer und Ballettmeister in Hamburg, Aachen, Saarbrücken und Kopenhagen. Kriegsverletzungen beendeten aber seine Tanzkarriere. So arbeitete er ab 1946 als Pädagoge in Hamburg und am Kölner Institut für Bühnentanz an der Musikhochschule. Peters begann schon früh, Material zu allen Themen rund um den Tanz sammeln. Nachdem die Berliner Tanzsammlung im Zweiten Weltkrieg abgebrannt war, baute Peters sie in geduldiger Kleinarbeit wieder auf, indem er Tänzer, Lehrer und Ballettmeister um Beiträge in Form von Büchern, Artikeln und Dokumenten bat – daraus entstand 1948 das „Kurt Peters Archiv“, heute das „Deutsche Tanzarchiv“ in Köln. Ohne sein profundes Wissen als Tanzkritiker und seine kontinuierliche Sammeltätigkeit würde es das „Deutsche Tanzarchiv“, dem inzwischen noch ein kleines Tanzmuseum angegliedert ist, in Köln heute nicht geben. 1953 gründete er in Hamburg die Zeitschrift „Das Tanzarchiv“, 1981 vereint mit „Ballett Journal“, seit 2003 mit „tanzdrama“ das wiederum im „Tanz-Journal“ aufging. Eine seiner wichtigsten Publikationen ist das „Lexikon der klassischen Tanztechnik“. Peters gründete 1987 die „Deutsche Akademie des Tanzes e. V.“ neu und war Mitbegründer des „Deutschen Tanzpreises“, den er 1984 selbst erhielt. Er erhielt 1987 das Bundesverdienstkreuz am Bande und wurde 1994 Ehrenmitglied der „Deutschen Akademie des Tanzes“. (Gabriele Wittmann/Nele Lipp)

Lebensstationen

  1. 1915

    Geburt in Hamburg

    Kurt Peters wird in Hamburg geboren.

  2. 1946

    Tanzpädagogik

    Arbeit als Pädagoge in Hamburg und am Kölner Institut für Bühnentanz.

  3. 1948

    Kurt Peters Archiv

    Aufbau des Kurt Peters Archivs, heute Deutsches Tanzarchiv Köln.

  4. 1953

    Das Tanzarchiv

    Gründung der Zeitschrift Das Tanzarchiv.

  5. 1984

    Deutscher Tanzpreis

    Auszeichnung mit dem Deutschen Tanzpreis.

  6. 1987

    Deutsche Akademie des Tanzes

    Neugründung der Deutschen Akademie des Tanzes und Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz.

  7. 1996

    Tod in Köln

    Kurt Peters stirbt in Köln.

Literatur und Weblinks

  • Peters, Kurt: „Lexikon der klassischen Tanztechnik. Eine systematische Terminologie der klassischen Tanzkunst“. Hamburg 1961 / Wilhelmshaven 1991.
  • Peters, Kurt, et. al.: „Tanzgeschichte: In vier kurzgefassten Variationen (Leitfaden für Tanzpädagogen)“, Wilhelmshaven 2006.
  • Peters, Kurt: „Festschrift Deutscher Tanzpreis“, Essen 1984.

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