Irina Pauls

Personen · Tanzlexikon

Irina Pauls

Tänzerin; Choreografin; Regisseurin

*1961 Leipzig (DDR)

Pauls, erhielt ihre Tanzausbildung an der „Palucca Schule Dresden“.

31Choreografien
4Filme
8Videosequenzen
1Archivbilder

Biografie

Pauls, erhielt ihre Tanzausbildung an der „Palucca Schule Dresden“. 1980 bis 1985 studierte sie Choreografie an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig. 1985 bis 1989 war sie als Ballettmeisterin und Choreografin am Landestheater Altenburg engagiert. 1990 ging sie zum „Schauspiel Leipzig“ und gründete dort das „TanzTheater“. 1992 erhielt sie ein Stipendium für einen USA-Aufenthalt. Danach übernahm sie bis 1998 die Leitung des „TanzTheaters“ in Leipzig“, für das sie bis zu dessen Auflösung (durch Sparmaßnahmen) 1998 insgesamt 15 Uraufführungen schuf. 1998 bis 2000 übernahm sie die Leitung des „Tanztheaters Irina Pauls“ am „Staatstheater Oldenburg“, dann bis 2004 die Tanzsparte am „Stadttheater Heidelberg“ und dann die Tanzkooperative Freiburg / Heidelberg, bis sie 2007 nach Leipzig zurückkehrte. Seit 2009 entwickelt sie am „theater junge generation“ (tjg) in Dresden Stücke für Kinder und Jugendliche und pflegt eine enge Verbindung zur „Universität Mozarteum Salzburg“, wo sie bis 2016 mit Lehrenden und Studierenden der Abteilung Schauspiel und der Performance-Gruppe „DasCollectif“ neue Stücke entwarf. 2016 startete Pauls in Kooperation mit der „Carl Orff Stiftung“ die jährliche Werkstatt „OrffTanz“, deren künstlerische Basis das Werk des Komponisten Carl Orff und sein Konzept der „körpereigenen Musik“ ist. Pauls erarbeitete auch Gastchoreografien für Kompanien anderer Theater, so z. B. für das Schauspiel Essen, das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Bayerische Staatsschauspiel München. Sie schuf auch freie, „site-specific“ Arbeiten für nicht-theatrale Räume, u. a. für das „Grassi-Museum“ (für Angewandte Kunst, Völkerkunde und Musikinstrumente) und die Glashalle der Neuen Messe in Leipzig. Pauls, in deren Arbeitszentrum die Auseinandersetzung von Tanz und Musik steht, reflektiert die Situationen der Gesellschaft aus den biografischen Momenten ihrer Tänzerinnen und Tänzer und entwickelt daraus ihre inhaltliche Zielsetzung. (Presseabteilung Pauls/Nele Lipp)

Lebensstationen

  1. 1961

    Geburt in Leipzig

    Irina Pauls wird in Leipzig geboren.

  2. 1980

    Studium Choreografie

    Studium der Choreografie an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig bis 1985.

  3. 1985

    Landestheater Altenburg

    Engagement als Ballettmeisterin und Choreografin bis 1989.

  4. 1990

    TanzTheater Leipzig

    Gründung des TanzTheaters am Schauspiel Leipzig.

  5. 1998

    Staatstheater Oldenburg

    Leitung des Tanztheaters Irina Pauls bis 2000.

  6. 2009

    theater junge generation

    Entwicklung von Stücken für Kinder und Jugendliche in Dresden.

  7. 2016

    OrffTanz

    Beginn der jährlichen Werkstatt OrffTanz mit der Carl Orff Stiftung.

Choreografien

  • 2022 Sinneswüsten
  • 2017 Carmina Austriaca (nach Liedern des Mittelalters)
  • 2016 Limes (mit DasCollectif)
  • 2015 Amor et cetera
  • 2011 Veni Veni Venias (Orff: Carmina Burana)
  • 2010 Stomping la Luna
  • 2010 Groove on
  • 2009 Pflegestufe IV
  • 2009 Tintenfisch und Pommes
  • 2009 (eine)zeit atemlang
  • 2008 Kafkas Verwandlung
  • 2008 Eskalators
  • 2008 Freeze
  • 2007 Eischnee
  • 2006 Hanging on by a Thread
  • 2005 Die Geschichte von Macbeth
  • 2005 Vater oder die Anatomie eines Mordes
  • 2004 KeksBruch (Irina Pauls)
  • 2001 wahnsinnsjung (Irina Pauls)
  • 2001 Jedermann (Irina Pauls)
  • 2001 Wait and see
  • 2000 Bald gras´ ich am Neckar (Irina Pauls)
  • 2000 Morgen und Morgen (Irina Pauls)
  • 1999 One Half of Front (Irina Pauls)
  • 1999 Nur einmal – komm! (Irina Pauls)
  • 1999 Als ob
  • 1998 Moor
  • 1996 Orpheus und Eurydike
  • 1993 Ball der einsamen Seelen (Irina Pauls)
  • Happy Schwanensee Day (Irina Pauls)
  • Bodenlose Aussichten (Irina Pauls)

Filme und Dokumente

Kein Bild

Tanz im Film: One Half of Front

2006

Kein Bild

Tanz unterwegs: Irina Pauls

2005

Literatur und Weblinks

    Artikel in der Wikipedia

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