1927–1958Zeitraum
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Über das Thema
Die Deutschen Tänzerkongresse vom Ende der zwanziger bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts verstanden sich im wesentlichen als Foren für die sozialen und teilweise auch ästhetischen Belange der deutschen Tänzer. Der erste D.T., 1927 in Magdeburg, artikulierte die damals bestehenden Gegensätze zwischen den – meist klassischen – Theatertänzern und den überwiegend freien Ausdruckstänzern. Ein Jahr später, in Essen, verhärteten sich die Fronten der ästhetischen Diskussion weiter. Dagegen geriet der letzte Vorkriegskongress, 1930 in München, zu einer groß angelegten nationalen Leistungsschau. Zu den wichtigsten Veranstaltungen des Rahmenprogramms zählte Mary Wigmans „Totenmahl“. Der erste Nachkriegskongress 1952, im Rahmen der Ruhrfestspiele in Recklinghausen, stieß zunächst auf geringes Interesse. Das änderte sich jedoch im darauf folgenden Jahr, ebenfalls in Recklinghausen, mit Referaten von u.a. Wigman, Kurt Jooss, Tatjana Gsovsky und Auftritten von u.a. Harald Kreutzberg, Dore Hoyer und Rosalia Chladek. Der nächste D.T., 1958 im Rahmen der Krefelder Sommerakademie, widmete sich dann wieder ausschließlich sozialen Fragen. (Norbert Servos)Menschen und Verbindungen
Ausgewählte Filme

1985
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