1920er–heuteZeitraum
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Über das Thema
Biographische Bezüge bestehen im modernen deutschen Tanz nicht allein von Seiten der Choreographen wie etwa in Mary Wigmans „Abschied und Dank“ oder in Susanne Linkes „Schritte verfolgen“. Daneben hat Johann Kresnik zwar nicht seine eigene, jedoch Künstlerbiographien anderer zu einer ganzen Serie von Tanztheaterstücken verarbeitet, die zu den besten Arbeiten seines Choreographischen Theaters zählen. Seit den Tagen des Ausdruckstanzes, der verkündete, Tanz solle äußerer Ausdruck innerer Gefühle sein, spielt die persönliche Lebenserfahrung immer wieder eine entscheidende Bedeutung in der deutschen Tanzmoderne bis in die aktuelle Gegenwart hinein. Durch die häufige Verwendung von Improvisationen, vor allem durch die von Pina Bausch entwickelte Arbeitsform, Fragen zu stellen, wird jedoch mehr und mehr auch der persönliche Erfahrungshorizont in die Stücke integriert. Dabei muss genau zwischen „persönlich“ und „privat“ unterschieden werden. So sehr mitunter Material einer individuellen Biographie einfließt, so entscheidend ist die überpersönliche Formung durch den Choreographen. Nur sie garantiert, dass ein Zuschauer die Angebote aus einer anderen Erfahrungswelt auch für sich nutzen kann. (Norbert Servos)Choreographien
- 1994 Marlene oder The Angle´s Blues (Lothar Höfgen)
- 1992 Frida Kahlo (Johann Kresnik)
- 1990 Ulrike Meinhof (Johann Kresnik)
- 1985 Schritte verfolgen (Susanne Linke; VA Wölfl)
- 1980 Familiendialog (Johann Kresnik)
- 1971 Die Folterungen der Beatrice Cenci (Gerhard Bohner)
Ausgewählte Filme

2005
Tanz unterwegs: Urs Dietrich – 4 Soli



1991
Susanne Linke Portrait

1991
Ulrike Meinhof

1985
Tanz im Film: Schritte verfolgen
Alle Filme

2005
Tanz unterwegs: Urs Dietrich – 4 Soli



1991
Susanne Linke Portrait

1991
Ulrike Meinhof

1985
Tanz im Film: Schritte verfolgen

1984
Callas
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