1950er–heuteZeitraum
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Über das Thema
Bestand bis in die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein die Arbeit eines Choreographen darin, seinen Tänzern das Schrittmaterial genau vorzugeben und durchzukomponieren, so hat sich die Arbeitsweise inzwischen grundlegend geändert. Die Mehrzahl der Choreographen arbeitet mit Improvisationen unterschiedlichster Art. Johann Kresnik entwickelt die Rollen in seinem Choreographischen Theater in enger Auseinandersetzung mit den Darstellern; Pina Bausch stellt ihren Tänzern Fragen; William Forsythe hat mit dem Programm „Self Meant to Govern“ einen improvisatorischen Leitfaden für die Tänzer seines Balletts Frankfurt entwickelt; und auch Sasha Waltz stellt den meisten ihrer Produktionen eine sog. Research-Phase voran. So unterschiedlich der individuelle Umgang mit der Improvisation im Einzelfall auch sein mag: gemeinsam ist der Mehrzahl der zeitgenössischen Choreographen, dass sie ihre Tänzer als Mitautoren in den Kreationsprozess einbeziehen und ihnen größere Freiheiten geben. (Norbert Servos)Menschen und Verbindungen
Ausgewählte Filme

2005
Choreografische Avantgarde: Joachim Schlömer

2005
Choreografische Avantgarde: Henrietta Horn

2005
Choreografische Avantgarde: Stefan Thoss

2005
Choreografische Avantgarde: Daniel Goldin

2005
Choreografische Avantgarde: Rubato

2004
Choreografische Avantgarde: Anna Huber
Alle Filme

2005
Choreografische Avantgarde: Joachim Schlömer

2005
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2005
Choreografische Avantgarde: Stefan Thoss

2005
Choreografische Avantgarde: Daniel Goldin

2005
Choreografische Avantgarde: Rubato

2004
Choreografische Avantgarde: Anna Huber

2004
Choreografische Avantgarde: Urs Dietrich

2004
I`m a little bit of a maniac

2000
BallettMainz Programm III


1987
Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs
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