Choreographische Arbeitsweisen

Themen · Tanzlexikon

Choreographische Arbeitsweisen

Die Arbeitsweisen der Choreographen haben sich seit den fünfziger und sechziger Jahren grundlegend verändert.

1950er–heuteZeitraum
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4Personen
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Über das Thema

Bestand bis in die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein die Arbeit eines Choreographen darin, seinen Tänzern das Schrittmaterial genau vorzugeben und durchzukomponieren, so hat sich die Arbeitsweise inzwischen grundlegend geändert. Die Mehrzahl der Choreographen arbeitet mit Improvisationen unterschiedlichster Art. Johann Kresnik entwickelt die Rollen in seinem Choreographischen Theater in enger Auseinandersetzung mit den Darstellern; Pina Bausch stellt ihren Tänzern Fragen; William Forsythe hat mit dem Programm „Self Meant to Govern“ einen improvisatorischen Leitfaden für die Tänzer seines Balletts Frankfurt entwickelt; und auch Sasha Waltz stellt den meisten ihrer Produktionen eine sog. Research-Phase voran. So unterschiedlich der individuelle Umgang mit der Improvisation im Einzelfall auch sein mag: gemeinsam ist der Mehrzahl der zeitgenössischen Choreographen, dass sie ihre Tänzer als Mitautoren in den Kreationsprozess einbeziehen und ihnen größere Freiheiten geben. (Norbert Servos)

Menschen und Verbindungen

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