19. Jahrhundert–heuteZeitraum
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Über das Thema
Unter Sinfonischen Balletten versteht man jene Choreographien, die unter Verwendung sinfonischer Musik als abstrakte Ballette, meist ohne konkrete inhaltliche Bezüge, angelegt sind. Ursprünglich besteht die Sinfonie aus einem sog. Kopfsatz, einem langsamen Satz, einem eingeschobenen Menuett sowie einem abschließenden schnellen Satz (Rondo- oder Rondosonatensatz genannt). Die Sinfonisierung der choreographischen Form geht zurück bis auf Lew Iwanows 2. Akt von „Schwanensee“. Populär wurde die Form des S. B. in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Leonide Massine, der jedoch immer wieder außermusikalische Themen einfließen ließ, sowie später durch George Balanchine. Aufgrund seiner rein musikalischen Orientierung ist das S. B. vor allem eine Domäne neoklassischer bzw. moderat moderner Choreographen. Sie folgen der meist dreisätzigen Struktur der Musik, zu der sie die Choreographie nach musikalischen Gesetzmäßigkeiten variieren. Unter den Choreographen, die sich der Form des S. B. bedienten finden sich u.a. Erich Walter, John Neumeier und Uwe Scholz. (Norbert Servos)Choreographien
Menschen und Verbindungen

Person
Heinz Spoerli

Person
John Neumeier
Ausgewählte Filme

2000
BallettMainz Programm III

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2000
BallettMainz Programm III

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