1920er–heuteZeitraum
3Choreographien
3Personen
2Filme
Über das Thema
Unter Abstraktem Tanz versteht man generell alle nicht an einer Handlung orientierten Tanzformen. Geprägt wurde der Begriff in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts von Oskar Schlemmer für seine am Bauhaus in Weimar und in Dessau entwickelten Tänze. In ihnen fungiert der Tänzer nicht als Übermittler von Emotionen, sondern als Träger geometrischer Formen und Figuren in einem klar definierten Raumkonzept. Zu Schlemmers bekanntesten Arbeiten zählt das „Triadische Ballett“ von 1922, das 1977 von Gerhard Bohner rekonstruiert wurde. Die insgesamt zwölf Tanzstücke wurden in 18 Kostümen ausgeführt, aufgeteilt in drei Akte: der erste, in gelbem Dekor komisch-burlesk; der zweite in Rosa fröhlich; der letzte Teil auf schwarzer Bühne metaphysisch. Daneben beschäftigte sich Schlemmer in seinen sog. Bauhaustänzen mit grundsätzlichen Bewegungsformen wie Gehen, Schreiten und Springen und schuf Gesten- sowie Formentänze, die mit unterschiedlichen Materialien wie Glas und Metall experimentierten. Kernthema seiner Arbeit ist das Verhältnis von Mensch und Kunstfigur. (Norbert Servos)Choreographien
Menschen und Verbindungen
Ausgewählte Filme

1991
Gerhard Bohner und TanzTheaterGeschichte

1984
Tänzer und Choreograph
Alle Filme

1991
Gerhard Bohner und TanzTheaterGeschichte

1984
Tänzer und Choreograph
Diese Seite enthält aus urheberrechtlichen Gründen nur eine kleine oder keine Auswahl an Videos.
Der vollständige Beitrag ist nach einer Registrierung im Mediawiki zu sehen.





