Über das Werk
Choreographie: Gerhard Bohner, 1986
1977 hatte Gerhard Bohner Oskar Schlemmers “Triadisches Ballett” aus dem Jahr 1926 rekonstruiert. Später beschäftigte er sich mit einem von Schlemmers Kostümentwürfen ausführlicher, und zwar mit der Figurine “Der Abstrakte”. Bohner adaptierte die Schwerpunktverteilung der Zeichnung auf seinen eigenen Körper und entwickelte dann Tänze für die Hand, den Unterarm, das Bein, den Kopf, den Arm, die Brust und die Füße. Die Begrenzung auf einzelne Partien seines Körpers sah Bohner als Herausforderungan. Er wollte durch die Konzentration auf Grundlegendes im Tanz zu stoßen, und wie er später über die Arbeit an den 1986 uraufgeführten “Abstrakten Tänzen” sagte, machte er “wieder die Erfahrung, dass die begrenzten Möglichkeiten zugleich die auch ungeahnten sind”. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen

Gerhard Bohner
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