Affectos humanos

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Affectos humanos

Choreographie: Dore Hoyer; Premieretheater: Universität Hamburg, 1962

Uraufführung
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Über das Werk

Choreographie: Dore Hoyer; Premieretheater: Universität Hamburg, 1962

Dore Hoyer, eine Schülerin Gret Palucas, hatte sich im Vorfeld ihres Solos „Affectos humanos“ mit der Affektenlehre von Baruch de Spinoza beschäftigt. 1962 im Auditorium der Hamburger Universität uraufgeführt, wurde das fünfteilige Stück zu Dore Hoyers berühmtester Choreographie, in Teilen rekonstruiert von Susanne Linke (1987) und Martin Nachbar (2000), vollständig von Arila Siegert (1989). »Eitelkeit«, »Begierde«, »Hass«, »Angst« und »Liebe« sind die fünf expressiven Teile betitelt, die sich durch formale Strenge und eine äußerst konzentrierte Nutzung des Bewegungsmaterials auszeichnen. Bestimmte Schritte, Gesten, das Spiel der Hände und die Kreisform tauchen in wechselnden Zusammenhängen immer wieder auf. Ganz in Schwarz gekleidet (nur für »Liebe« in einem weißen Umhang), kreierte Dore Hoyer hier mit den Mitteln des Ausdruckstanzes beinahe abstrakt erscheinende Körperchiffren für emotionale Befindlichkeiten. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

Dore Hoyer
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