Über das Werk
Choreographie: Heinz Spoerli. Premiereensemble: Deutsche Oper am Rhein (Deutsche Oper am Rhein), 1993
Dehnübungen der Tänzer rahmen Heinz Spoerlis 1993 entstandenes Ballett „Goldberg-Variationen“, leiten es bei schwach ausgeleuchteter Bühne ein und beenden es. In der Abfolge orientiert sich das Ballett genau an Johann Sebastian Bachs „Aria mit verschiedenen Veränderungen“, die auch »Goldberg-Variationen« genannt werden. Zu jeder der 30 Variationen (wobei sämtliche Wiederholungen gespielt werden) choreographierte Heinz Spoerli eine in sich geschlossene Miniatur. 18 Tänzerinnen und 16 Tänzer präsentieren ihre virtuose, strenge Form der Neoklassik in Soli, Duetten, Trios und Gruppenformationen. Spannungsvoll gestaltet Spoerli in seiner dynamisch vorwärtstreibenden Choreographie den Höhepunkt, wenn in der 29. und 30. Variation sukzessive alle Frauen und Männer zusammenkommen, bis das Stück in der ausklingenden Aria wieder zur Ruhe kommt. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen

Heinz Spoerli
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