Sächsische Staatsoper

Institutionen · Tanzlexikon

Sächsische Staatsoper

Bis in das frühe 17. Jahrhundettz reiche ndie Wurzeln

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Über die Institution

Bis in das frühe 17. Jahrhundert reichen die Wurzeln des Balletts in Dresden zurück, das abwechselnd von deutschen und französischen Ballettmeistern vertreten wurde. Im 20. Jahrhundert war es vor allem Ellen Cleve-Petz, die während ihrer Direktion von 1924 – 28 mit Stücken wie „Josephslegende“, „Tanzsymphonie“ und „Elixiere des Teufels“ Aufsehen erregte. Von 1956 – 64 prägte Tom Schilling mit einer klassisch grundierten Moderne das Erscheinungsbild der Kompanie. Ab 1978 errang Harald Wandtke, aus der modernen Tradition der Dresdner Palucca-Schule kommend, überregionale Anerkennung. 1985 konnte das Ensemble in sein Stammhaus, die wieder aufgebaute Semperoper, umziehen. Neben Wandtke-Produktionen wurden Stücke von Oleg Winogradow, Emöke Pösztenyi und Birgit Cullberg ins Repertoire genommen. Nach der Wende übernahm für kurze Zeit der aus der freien Szene kommende Johannes Bönig die Leitung des Ensembles, wurde jedoch bald von Vladimir Derevianko abgelöst. Neben dessen „Giselle“ und „Don Quixote“ finden sich heute auch Werke von John Cranko, John Neumeier, Uwe Scholz, Mats Ek u.a. im Repertoire. Daneben verpflichtet Derevianko immer wieder auch Choreographen der jüngsten Generation für sein nunmehr Ballett Dresden genanntes Ensemble. (Norbert Servos)

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