—Gegründet · prägend
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LeipzigStandort
Über die Institution
Die Ursprünge des Balletts in Leipzig sind vor allem für das 19. Jahrhundert dokumentiert, in dem es sich der Klassiker-Pflege widmete. Im 20. Jahrhundert erregten Arbeiten von Tatjana Gsovsky, Lilo Gruber und vor allem der u.a. bei Mary Wigman ausgebildeten Emmy Köhler-Richter die öffentliche Aufmerksamkeit. 1980 übernahm Dietmar Seyffert die Leitung des Ensembles, für das er Stücke wie „Le Sacre du printemps“, „Romeo und Julia“ und „West Side Story“ choreographierte. Heute betreut Seyffert den Studiengang Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. 1991 übernahm der ehemalige Tänzer des Stuttgarter Balletts, Uwe Scholz, die Kompanie. Schon früh hatte er mit Werken wie „variation-I“, „Die Schöpfung“ und „Rot und Schwarz“ in einem klassisch grundierten Stil Presse und Publikum für sich eingenommen. Seine Choreographien zeichnete stets eine enge Verbindung zur Musik aus, wobei die Bandbreite von der sakralen Komposition bis zu den großen Werken der Orchesterliteratur reichte. Scholz starb im November 2004. (Norbert Servos)Menschen und Verbindungen
Uwe Scholz
Künstlerische Leitung

Dietmar Seyffert
Choreograf
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ARCHIVFILM · 1994
1. Tele-Tanzjournal
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