5Choreografien
1Filme
4Videosequenzen
1Archivbilder
Biografie
Ständig experimentierend, auf der Suche nach neuem Bewegungsmaterial und mit eigenen Libretti für seine Stücke, wurde Dietmar Seyffert in den 1970er und 80er Jahren zum erfolgreichsten Choreografen der DDR. Geboren 1943, studierte er Tanz an der Palucca-Schule in Dresden und an der Hochschule für Tanz in Leipzig. Von 1962 bis 1985 war er Tänzer und Choreograf an der Deutschen Staatsoper in Ost-Berlin. Von 1979 bis 1988 war er zudem Chefchoreograf und künstlerischer Leiter des Balletts an der Oper Leipzig. 1972 choreographierte er das Märchen „David und Goliath“, in dem der kleine Mann gegen den „großen Mann USA“ als Weltaggressor gewinnt. In den 1980er Jahren choreographierte er seine Versionen von „West Side Story“, „Don Quixote“ und ein „Rite of Spring“, das in der Tanzwelt Beachtung fand. Für seinen Sohn Gregor Seyffert schuf er das berühmte Solo „Clown Gottes“ zur Musik von Strawinskys „Sacre du printemps“. Er hat in 30 Ländern weltweit choreografiert, u. a. für das Tokyo Ballet, und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1987 wurde er zum Professor für Choreographie und Bewegungspädagogik an der Theaterschule „Ernst Busch“ in Ost-Berlin ernannt. (Gabriele Wittmann)Lebensstationen
- 1943
Geburt in Berlin
Dietmar Seyffert wird in Berlin geboren.
- 1962–1985
Staatsoper Ost-Berlin
Engagement als Tänzer und später Choreograf an der Staatsoper Ost-Berlin.
- 1972
David und Goliath
Choreografie des Balletts David und Goliath.
- 1979–1988
Oper Leipzig
Arbeit als Ballettmeister und Choreograf an der Oper Leipzig.
- 1987
Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Berufung zum Professor an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.
Choreografien
- 1998 Liebeslied (Dietmar Seyffert)
- 1981 Le Sacre du Printemps (Dietmar Seyffert)
- Back home (Dietmar Seyffert)
- Kleistiana (Dietmar Seyffert)
- Clown Gottes (Dietmar Seyffert)
Filme und Dokumente
Gestern Palucca Schüler, heute Choreograph
1998
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