7Choreografien
0Filme
0Videosequenzen
1Archivbilder
Biografie
Rogge studierte 1925 bis 1927 Tanz bei Rudolf von Laban einem der Begründer des modernen deutschen Ausdruckstanzes. 1927 tanzte sie in dessen „Die Nacht“, „Titan“ und „Ritterballett“. Sie machte ihren Abschluss an seiner Schule und gründete ihr eigenes Institut in Hamburg. 1928 gründete sie einen Kinder-Bewegungschor, den sie mit ihren Schülern in der Laban-Tradition aufbaute. 1930 wurde sie eingeladen, mit einem großen Bewegungschor, an der Staatsoper Hamburg für Willibald Glucks Oper „Orpheus“ zu tanzen. Von 1930 bis 1959 wurde sie als Bewegungsregisseurin an das einflussreiche „Deutsche Staatstheater“ in Hamburg, engagiert, wo sie z. B. mit dem später umstrittenen Theaterregisseur Gustaf Gründgens zusammenarbeitete. Noch 1933 choreografierte sie ein Stück über den unangepassten Kämpfer gegen Ungerechtigkeit, „Thyll“ nach dem Thyll -Ulenspiegel Roman von Charles de Coster und Lamm Goedzak. 1934 übernahm sie die Hamburger „Laban- Schule“ (Heute: „Lola Rogge Schule“). Um 1940 war sie mit der „Tanzbühne Lola Rogge“ in der Wehrbetreuung tätig. 1950 choreographierte sie „Vita Nostra“, ein Stück über ihre bitteren Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Tanzen mit und für alle: Lola Rogge schuf ab den 1930er Jahren Massenchoreografien, oft für Laien gemacht, und hinterließ ihren Laban-Einfluss für Generationen von Tanzlehrern an ihrer Schule in Hamburg. Eine ihrer prominenten Schülerinnen war Gisela Peters-Rohse. 1977 übergab sie ihre Schule an die Tochter Christiane Meyer-Rogge, die sie bis heute leitet. Rogge erhielt 1983 die „Biermann-Ratjen-Medaille“. (Gabriele Wittmann/Nele Lipp)Lebensstationen
- 1908
Geburt in Hamburg
Lola Rogge wird in Hamburg geboren.
- 1925
Studium bei Laban
Beginn ihres Tanzstudiums bei Rudolf von Laban.
- 1928
Kinder-Bewegungschor
Gründung eines Kinder-Bewegungschors in der Laban-Tradition.
- 1930
Staatstheater Hamburg
Engagement als Bewegungsregisseurin am Deutschen Staatstheater Hamburg.
- 1934
Laban-Schule Hamburg
Übernahme der Hamburger Laban-Schule, der späteren Lola Rogge Schule.
- 1950
Vita Nostra
Choreografie von Vita Nostra über Kriegserfahrungen.
- 1977
Übergabe der Schule
Übergabe ihrer Schule an Christiane Meyer-Rogge.
- 1990
Tod in Hamburg
Lola Rogge stirbt in Hamburg.
Choreografien
- 1954 Lübecker Totentanz (Lola Rogge)
- 1950 1950 Vita Nostra (mit Masken von César Klein)
- 1939 Die Mädcheninsel
- 1935 Die Amazonen
- 1933 Thyll
- 1931 Totenmal
- Der Rattenfänger von Hameln
Literatur und Weblinks
- Maack, Rudolf: „Tanz in Hamburg“, Hamburg 1975, S. 40-42.
- Stöckemann, Patrizia: „Lola Rogge. Ein Leben für den Ausdruckstanz“, Wilhelmshaven, 1991. (Diss.)
Diese Seite enthält aus urheberrechtlichen Gründen nur eine kleine oder keine Auswahl an Videos.
Der vollständige Beitrag ist nach einer Registrierung im Mediawiki zu sehen.


