44Choreografien
5Filme
13Videosequenzen
1Archivbilder
Biografie
Nach einer Schauspiel- und Tanzausbildung in Buenos Aires und dem Besuch zahlreicher Meisterkurse kam Goldin 1987 nach Deutschland. Schon damals war sein Stil vom deutschen Ausdruckstanz geprägt, den er durch die Mary-Wigman-Schülerin Renate Schottelius in Argentinien kennengelernt hatte. Goldin wurde Mitglied des Folkwang Tanzstudios, studierte bei Hans Züllig und tanzte als Gast am Tanztheater Wuppertal unter der Leitung von Pina Bausch. Seine eigene choreographische Laufbahn begann er 1982. Von 1993 bis 1996 arbeitete er als freier Tänzer und Choreograph und tourte mit seinen Duetten „Cuentos del Camino – Wegerzählungen“ durch ganz Europa. Ab 1996 leitete Goldin die Tanzsparte am Theater Münster. Mit dem Ensemble schuf er über 30 Choreographien, die national und international gezeigt wurden. Seine Arbeit ist einerseits geprägt durch seine südamerikanische Herkunft und seine ukrainisch-jüdischen Vorfahren, andererseits durch den unverwechselbaren Stil des Folkwang Tanzstudios und die Zusammenarbeit mit Carolyn Carlson, Urs Dietrich, Raffaella Giordano und Susanne Linke. All dies macht ihn zu einem Grenzgänger zwischen den Kulturen. Goldins Körpersprache drückt Gefühle und Seelenzustände mit großer Natürlichkeit aus. 1987 erhielt er den 1. Preis für Choreographie beim 7. “Concurso Coca-Cola en las Artes y las Ciencias de Argentina”. (Presseabteilung Goldin/Nele Lipp)Lebensstationen
- 1982
Beginn choreografischer Arbeit
Beginn der eigenen choreografischen Laufbahn.
- 1987
Deutschland
Übersiedlung nach Deutschland und erster Preis für Choreografie in Argentinien.
- 1993–1996
Freie Arbeit
Freier Tänzer und Choreograf; Tourneen mit Cuentos del Camino – Wegerzählungen.
- ab 1996
Theater Münster
Leitung der Tanzsparte am Theater Münster.
Choreografien
- 2021 Soliquium
- 2020 Gärtchen & Tuintje / Tuintje & Gärtchen
- 2019 Dos.Danzas
- 2018 Cuentos del Camino (Neueinstudierung)
- 2017 Soueños rojos
- 2016 Pequeños retratis
- 2013 osczras golondrinas
- 2013 Von den Winden
- 2012 Finissage: …quien me quita lo bailado!
- 2011 El galpón
- 2011 Isola
- 2011 Dichter. Liebe
- 2010 Projekt Cage
- 2009 Kammertanz
- 2008 Vpn Licht und Fremde
- 2007 Solo, Erwartung und Metamorphose
- 2007 (t)SchLU(ü)S(.)S!?! (Ein Satie-Abend)
- 2006 Winterreise
- 2005 Calima
- 2004 Tagelang und Nächtelang
- 2003 Winterreise
- 2003 Hamletmaschine (Daniel Goldin)
- 2002 In Öl und Nebel (Daniel Goldin)
- 2002 Der Tod und das Mädchen / Verklärte Nacht
- 2002 Schwarze Engel (nach F.G. Lorca)
- 2001 Stimmen, Hände, brüchige Stille (Daniel Goldin)
- 2000 Lachrimae mundi (Daniel Goldin)
- 1999 Hinter der Nacht (Daniel Goldin)
- 1998 Ermita (Daniel Goldin)
- 1997 Cancionero – Liederbuch (Daniel Goldin)
- 1997 Labyrinth (Daniel Condamines; Daniel Goldin)
- 1996 Esperas (Daniel Goldin)
- 1995 Papirene Kinder (Daniel Goldin)
- 1994 Alborada (Daniel Goldin)
- 1994 Cuentos del Camino (Daniel Goldin)
- 1994 Finisterre (Daniel Goldin)
- 1993 A la Deriva (Daniel Goldin)
- 1992 La Sombra y la Luna (Daniel Goldin)
- 1989 Fata Morgana (Daniel Goldin)
- 1986 Silencio (Daniel Goldin)
- 1986 La Peregrinación (Daniel Goldin)
- 1982 SPES (Daniel Goldin)
- Geschichte vom Soldaten (Daniel Goldin)
- Schwarze Engel (Daniel Goldin)
Filme und Dokumente
Choreografische Avantgarde: Daniel Goldin
2005
4. Tele-Tanzjournal
2000
Tanztheater heute
1998
3. Tele-Tanzjournal
1997
Folkwang Tanz
1993
Literatur und Weblinks
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