1910er–1930erZeitraum
1Choreographien
3Personen
4Filme
Über das Thema
Rudolf von Laban, bedeutender Theoretiker des Ausdruckstanzes, sah in jedem Menschen einen Tänzer. Diesem Credo folgend initiierte er in den zehner und zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine breite Laientanzbewegung, der er in zahlreichen Schulgründungen und Workshops sein theoretisches Wissen tanzpraktisch weitergab. Wichtigstes Medium wurden die Bewegungschöre, durch die er Laien, ausgehend von der chorischen Idee des antiken Dramas, in die von ihm angestrebte Festkultur einbeziehen wollte. Im tanzenden Körper, so Laban, vereinten sich Körper, Geist und Seele zu einem harmonischen Ganzen. Die zunächst von der Arbeiterbewegung getragenen Bewegungschöre erlebten in den zwanziger Jahren in Werken wie „Der schwingende Tempel“ oder „Agamemnons Tod“ ihre Blüte und wurden in den dreißiger Jahren der NS-Ideologie angepasst. Eine große Rolle spielten sie vor Labans Emigration noch einmal bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Zu den Regisseuren, die mit der Idee des B. in Schauspiel und Oper arbeiteten gehörten u.a. Hanns Niedecken-Gebhard, Otto Erhard und Herbert Graf. (Norbert Servos)Choreographien
- 2003 Urbane Rituale (Thomas Kampe; Annett Walter)
Menschen und Verbindungen
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2006
Tanz im Film: Die Tanzinitiative Hamburg


1985
Ansichten über die Liebe, die Macht und den Tod

1966
Mary Wigman
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