Sylvia Kesselheim

Personen · Tanzlexikon

Sylvia Kesselheim

Tänzerin

*1942 in Hamburg, †2009 in Hamburg (Deutschland)

Kesselheim studierte sie Ballett bei Gustav Blank an der Opern-Ballettschule am Staatstheater Hamburg, wo sie nach ihrem Abitur ein Jahr im Corps de ballet engagiert war.

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Biografie

Kesselheim studierte sie Ballett bei Gustav Blank an der Opern-Ballettschule am Staatstheater Hamburg, wo sie nach ihrem Abitur ein Jahr im Corps de ballet engagiert war. Sie setzte ihr Studium an der „Royal Ballet School“ in London fort. Zurück in Deutschland tanzte sie 1961 bis 1965 mit dem von John Cranko geleiteten berühmten „Stuttgarter Ballett“ in Balletten wie „Allegro Brilliante“, „Schwanensee“ „Haus der Vögel“ (die „Vogelhexe). 1965 wechselte sie an die „Deutsche Oper Berlin“, wo sie bis 1971 blieb und in Kenneth MacMillans „Concerto“ tanzte. 1971/1972 tanzte sie bei Gerhard Bohner an der Deutschen Oper am Rhein und 1972 bis 1975 in Darmstadt. Danach trat sie als Gast in Bohners Choreografien auf. Kesselheim unterbrach ihre Karriere 1975 bis 1983. Ab 1983 tanzte sie bei Pina Bausch am „Tanztheater Wuppertal“. Das ist Kesselheim! Wo immer sie auf der Bühne auftrat, fiel Primaballerina Sylvia Kesselheim durch ihre scharfen Pirouetten, ihre bemerkenswerte technische Präzision und ihre detailgetreue Interpretation insbesondere von Charakterrollen auf. (Gabriele Wittmann/Nele Lipp)

Lebensstationen

  1. 1942

    Geburt in Hamburg

    Sylvia Kesselheim wird in Hamburg geboren.

  2. 1961

    Stuttgarter Ballett

    Engagement beim von John Cranko geleiteten Stuttgarter Ballett bis 1965.

  3. 1965

    Deutsche Oper Berlin

    Wechsel an die Deutsche Oper Berlin, wo sie bis 1971 tanzt.

  4. 1971

    Gerhard Bohner

    Arbeit mit Gerhard Bohner an der Deutschen Oper am Rhein.

  5. 1975

    Karrierepause

    Unterbrechung ihrer Bühnenkarriere bis 1983.

  6. 1983

    Tanztheater Wuppertal

    Beginn ihrer Arbeit mit Pina Bausch am Tanztheater Wuppertal.

  7. 2009

    Tod in Hamburg

    Sylvia Kesselheim stirbt in Hamburg.

Literatur und Weblinks

  • 1984 Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört (Pina Bausch)
  • 1976 Die sieben Todsünden (Pina Bausch)
  • 1972 Lilith (Gerhard Bohner)
  • 1970 Die Folterungen der Beatrice Cenci (Gerhard Bohner)
  • 1969 Die Befristeten (Gerhard Bohner)
  • 1969 Quartett auf das Ende der Zeit (Gerhard Bohner)
  • 1968 Sylvia frustriert

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