Über das Werk
Choreographie: Mary Wigman, 1936
Mit diesem Werk präsentierte sich eine neue Mary Wigman (in einen “neuen” Zeit, war doch Deutschland seit 1933 nationalsozialistisch regiert): Ihr Stück “Totenklage” ist ein Teil des Zyklus “Frauentänze” (zu Musik von Hanns Hasting), den die Choreographin 1934 für eine Gruppe von 15 Tänzerinnen erarbeitete. Es dominieren nun ruhige geschrittene Gruppenformationen, bricht eine Solofigur aus, wird sie von der Gruppe bald wieder integriert. Insbesondere Wigman selbst kultivierte das Schreiten als “Führerin” der Gruppe. Mit 80 Tänzerinnen wurde “Totenklage” bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1936 im Berliner Olympiastadion aufgeführt. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen

Mary Wigman
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