The Wall

Bühnenwerke · Tanzlexikon

The Wall

Choreographie: Mario Schröder, 1996

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Über das Werk

Choreographie: Mario Schröder, 1996

“Er” hadert mit sich und seinem Umfeld. Von pubertären Nöten geschüttelt, vom Vater drangsaliert, von anderen manipuliert, schwer unter Triebstau stehend, geht ihm alles so durcheinander und verquer, dass “Er” – Stein auf Stein wächst die Mauer – letztlich in einer psychiatrischen Anstalt landet, der eine sadistische Leiterin einer Gruppe in weißen Hemdchen mit Kissen unterm Arm vorsteht. Mauern bilden das Bühnenbild, doch zum Schluss überwindet “Er” sie und tritt strahlend hervor. Die erfolgreiche Rockoper “The Wall” der Popgruppe Pink Floyd verwendete Mario Schröder 1996 für sein gleichnamiges Ballett, das er in der Folgezeit bei mehreren deutschen Kompanien einstudieren konnte; überall wurde es zu einem Publikumserfolg gerade bei jüngeren Zuschauern. Dies lag nicht zuletzt auch an Schröders dynamischer Bewegungssprache (eine Kombination aus klassischen und modernen Elementen), die stark auf Sprünge und Bodenkontakt setzt. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

Mario Schröder
Choreograf

Mario Schröder

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