20.–21. JahrhundertZeitraum
1Choreographien
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Über das Thema
Merce Cunningham und William Forsythe gehören zu den Pionieren. Um die Jahrtausendwende war die Experimentierfreudigkeit mit digitalen Technologien zur Entwicklung und Realisierung neuer Visionen von Tanz in Deutschland besonders groß. 1999 und 2000 lieferte die Tanzlandschaft Ruhr mit den Symposien „Cross Fair – Tanz und Neue Medien“ (1999) und „Die intelligente Bühne“ (2000) Bestandsaufnahmen von Forschungsfeldern auf denen sich Choreografie und Technologie, Medienkünstler, Wissenschaftler, Tänzer und Choreografen begegneten. Ein umfassender theoretischer Diskurs um Paradigmenwechsel in der Kunst, um die Notwendigkeit von Vernetzung und wie diese sich auf den Tanz auswirken schloss sich an. Mit renommierten Instituten wie dem „GMD-Institut für Medienkommunikation“, der Kunsthochschule für Medien Köln, dem „Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe“ beteiligte sich die Avantgarde der Forschung auf diesem Gebiet in Deutschland. Auch wenn die Begeisterung in den Jahren darauf etwas abgeflaut ist, gibt es doch einige Choreografen, die sich mit zunehmendem Erfolg einer direkten Auseinandersetzung zwischen menschlicher Bewegung und technologischer Repräsentation verschrieben haben. Zu ihnen zählen u.a. der Choreograf und frühere Tänzer bei William Forsythe Nik Haffner und der Hamburger Choreograf Jan Pusch. Zweifellos hat jedoch eine weit verbreitete intensive und analytische Beschäftigung mit dem alltäglichen Einfluss neuer Technologien auf unsere Wahrnehmung die Arbeit von Choreografen hierzulande stark beeinflusst. (Irmela Kästner)Choreographien
- 2001 Into the Blue (Jan Pusch)
Menschen und Verbindungen

Person
Jan Pusch

Person
William Forsythe
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