Schauspielhaus Bochum

Institutionen · Tanzlexikon

Schauspielhaus Bochum

1986 wechselte Reinhild Hoffmann vom Bremer Theater ans Schauspielhaus Bochum.

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Über die Institution

1986 wechselte Reinhild Hoffmann vom Bremer Theater ans Schauspielhaus Bochum. Es war das erste Mal, dass sich ein Tanztheaterensemble mit einem Schauspielhaus verband – nicht zuletzt, um in der Nähe zum Sprechtheater neue Formen der Dramaturgie sowie des Umgangs mit Text für den Tanz zu erproben. Mit „Zeche 1 und 2“ sowie „Orpheus“ entwickelte Hoffmann in dieser Zeit ein umfangreiches Antikenprojekt, das sie – außerhalb des Theaters – in einer alten Zeche ansiedelte und so den Stoff der „Orestie“ mit einer kargen Industriearchitektur konfrontierte. Sie beschäftigte sich mit Texten des Dramatikers Heiner Müller und erforschte in „Machandel“ die Erzählstruktur der Märchen. Bereits 1991 hörte Hoffmann auf, ihr im wesentlichen in Bremen erarbeitetes Repertoire zu spielen, um sich ganz auf die neuen Fragestellungen zu konzentrieren. 1995 verließ Hoffmann das Sch. B., um sich in Berlin als freie Choreographin und Opernregisseurin niederzulassen. Wichtige Stücke aus der Bochumer Zeit waren u.a. „Ich schenk mein Herz“ und „Folias“. Als freie Choreographin kreierte sie u.a. gemeinsam mit Susanne Linke das Duo „Über Kreuz“. (Norbert Servos)

Menschen und Verbindungen

J

Jürgen Gosch

Theaterregisseur

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