1970er–heuteZeitraum
2Choreographien
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Über das Thema
Ausgelöst durch Pina Bauschs Mitteilung in den siebziger Jahren, sie sei dazu übergegangen, ihren Tänzern Fragen zu stellen und aus den Antworten ihre Stücke zu komponieren, ist in der Öffentlichkeit der Eindruck einer gewissen Beliebigkeit im Umgang mit improvisatorischen Aufgaben entstanden. Tatsächlich erlauben die wohlüberlegt gestellten Fragen jedoch nur äußerst präzise und eng umrissene Antworten. Dies gilt generell für die Mehrzahl der Tanztheater-Choreographen, die Improvisationen bei der Materialentwicklung benutzen. Improvisatorisches Arbeiten findet stets entweder im Rahmen einer genauen Rollendefinition, eines Bewegungsthemas oder einer inhaltlichen Fragestellung statt. Selbst ein Choreograph wie William Forsythe, der in einigen seiner Werke den Tänzern auch während der Vorstellungen einen hohen Prozentsatz an Improvisation erlaubt, bindet diese an vorher festgelegte Raumpositionen oder Bewegungsphrasen. Zwar werden die Tänzer als Mitautoren einbezogen; Auswahl und Richtung bestimmt jedoch wesentlich der Choreograph. (Norbert Servos)Choreographien
- 1999 Ring (Felix Ruckert)
- Open Church ()
Menschen und Verbindungen
Ausgewählte Filme

2005
Tanz unterwegs: Felix Ruckert

2001
Die Befreiung des Körpers

1987
Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs
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2005
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