Über das Werk
Choreographie: Anna Huber; Premieretheater: Therme Vals, 2003
Im Sommer 2002 führte Anna Huber ihr Projekt “beizeiten” auf, entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Schlagzeuger Fritz Hauser. “beizeiten” besteht aus sieben so genannten Raumskizzen, die in der Schweizer Therme Vals an sieben Tagen jeweils frühmorgens aufgeführt wurden. Begleitet von fein ausbalancierten Klängen (Zirpen, Raunen, Dröhnen), tastet sich Anna Huber im Raum umher, auf das Publikum zu, einem Schattenriss ähnlich. Die so entstehenden Bilder wurden einmal auch als “Abfolge chinesischer Schriftzeichen” verglichen, in faszinierendem Kontrast zu Peter Zumthors streng geometrischer Architektur eines Bades. Wie in allen von Anna Hubers raumspezifischen Arbeiten setzen sich auch in “beizeiten II” ihre Bewegungen in Beziehung zur Umgebung und reagieren subtil auf die Musik – ein delikater Dialog des Tanzes mit Klang und architektonischer Konstruktion. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen

Anna Huber
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