Bayrisches Staatsballett

Institutionen · Tanzlexikon

Bayrisches Staatsballett

Münchner Balletttradition von den Klassikern bis zur Gegenwart.

1917Gegründet · prägend
3Verbindungen
0Filme im Archiv
MünchenStandort

Über die Institution

Die höfische Balletttradition in München reicht bis ins 17. und 18. Jahrhundert zurück, wo sie noch vorwiegend von italienischen und französischen Ballettmeistern vertreten wurde. Im 19. Jahrhundert stand die Klassikerpflege ganz im Zeichen der berühmten Ballerinen, unter ihnen Marie Taglioni, Fanny Elßler und Lucile Grahn, die hier als Gäste auftraten und – wie im Falle Grahn – auch choreographierten. Im 20. Jahrhundert erlebte das Ballett in München einen Aufschwung unter Heinrich Kröller (1917 – 30) und Pia und Pino Mlakar (1939 – 44). Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte die Ballettdirektion häufig. Es war Heinz Rosen (1959 – 68), der das Repertoire dann auch um zahlreiche prominente Gäste (u.a. Kurt Jooss, George Balanchine und Birgit Cullberg) erweiterte. Auf Rosen folgte wiederum eine Vielzahl von Direktoren; heute steht das B.S. unter Leitung von Ivan Liška. Neben der Pflege der Ballett-Klassiker hat sich das B.S. ein umfangreiches und hochkarätiges Repertoire erarbeitet, das Stücke von Balanchine, John Cranko, John Neumeier bis zu den Modernen wie Mats Ek und Itzik Galili umfasst. (Norbert Servos)

Menschen und Verbindungen

G

Gamal Gouda

Ballettdirektor

H

Heinz Bosl

Tänzer

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