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Biografie
1978 strukturierte sie die klassische Tanzausbildung in Bayern neu: Nach ihrer langen Karriere als Solotänzerin und Pädagogin gründete Konstanze Vernon die „Heinz-Bosl-Stiftung“ – eine Stiftung, die zur Grundlage einer der renommiertesten deutschen Ballettschulen wurde. 1939 geboren, erhielt sie ab ihrem siebten Lebensjahr Unterricht bei der Tänzerin und Choreografin Tatjana Gsovsky. Im Alter von 15 Jahren tanzte sie bereits in der Kompanie der Berliner Staatsoper. Im Alter von 17 Jahren avancierte sie zur Solistin und erhielt bald darauf den ersten Preis der Pariser Académie de la Danse. Im Jahr 1963 wurde sie als Solistin an die Bayerische Staatsoper in München engagiert. Dort blieb sie 18 Jahre lang und tanzte viele große Rollen aus der Klassik in „Giselle“ oder „Onegin“, aber auch aus dem modernen Repertoire, wie Gerhard Bohners „Die Folterungen der Beatrice Cenci“. Zusammen mit Heinz Bosl gehörte sie zum „Traumpaar“ von München. Parallel zu ihrer Bühnenkarriere unterrichtete sie junge Tänzerinnen und Tänzer an der Münchner Musikhochschule, wo sie nach Beendigung ihrer Solokarriere eine Professur erhielt. Von 1989 bis 1998 leitete sie das Bayerische Staatsballett und erneuerte das Repertoire. Für ihre Verdienste wurde sie 1991 mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. (Gabriele Wittmann)Lebensstationen
- 1939
Geburt
Geburt von Konstanze Vernon.
- 1954
Berliner Staatsoper
Mit 15 Jahren Tanz in der Kompanie der Berliner Staatsoper.
- 1963
Bayerische Staatsoper
Engagement als Solistin an der Bayerischen Staatsoper in München.
- 1978
Heinz-Bosl-Stiftung
Gründung der Heinz-Bosl-Stiftung und Neuordnung der klassischen Tanzausbildung in Bayern.
- 1989–1998
Bayerisches Staatsballett
Leitung des Bayerischen Staatsballetts und Erneuerung des Repertoires.
- 1991
Deutscher Tanzpreis
Auszeichnung mit dem Deutschen Tanzpreis.
Choreografien
- 1962 Hamlet (Tatjana Gsovsky)
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