1919Gegründet · prägend
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Weimar · Dessau · BerlinStandort
Über die Institution
Inspiriert von der Direktive des us-amerikanischen Architekten Louis H. Sullivan „form follows function“ und im Umfeld einer allgemeinen Reformbewegung gründete der Architekt Walter Gropius 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar. Ziel war es, die Kluft zwischen Kunst und Kunstgewerbe zu überbrücken und durch Funktionalität und Materialgerechtigkeit eine neue, schnörkellose Schönheit zu erschaffen. Entsprechend standen den einzelnen Werkstätten jeweils ein „Meister der Form“ und ein „Meister des Handwerks“ vor. Zu den Malern, die Gropius als Formmeister beruft, gehören u.a. Oskar Schlemmer, Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger. Aufgrund massiver Etatkürzungen beschließen die Bauhausmeister im Dezember 1924 die Auflösung des Bauhauses in Weimar, dessen Arbeit ab dem Frühjahr 1925 in Dessau fortgeführt werden kann. Am neuen Bauhaus gilt nun das Motto „Technik braucht nicht Kunst, aber Kunst braucht Technik“. Entsprechend rückt die anfänglich starke künstlerische Ausrichtung des B. mehr und mehr in den Hintergrund. 1932 siedelt das Bauhaus noch einmal, zwangsweise, nach Berlin um, beschließt jedoch im Juli 1933 seine Selbstauflösung, um nicht dem Druck der nationalsozialistischen Geheimen Staatspolizei nachgeben zu müssen. (Norbert Servos)Menschen und Verbindungen

Oskar Schlemmer
Künstler und Schöpfer des Triadischen Balletts.
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