20. Jahrhundert–heuteZeitraum
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Über das Thema
Der in Englisch sog. Ballroom oder Social Dance grenzt sich einerseits ab gegen den Volkstanz, andererseits gegenüber dem künstlerisch gestalteten Bühnentanz. In seiner konventionellen Form besteht er in der Regel aus Paartänzen, die von Amateuren, aber auch sportlich in der Form von Turniertänzen auf Wettbewerben getanzt werden. Generell unterscheidet man zwei Stilgruppen: die Standarttänze Englischen Stils und die Lateinamerikanischen Tänze. Nach einer Flaute in den siebziger Jahren erfreut sich der Gesellschaftstanz in Deutschland wieder zunehmender Beliebtheit. Vor allem die Lateinamerikanischen Tänze, und darin besonders der Tango, verzeichnen eine wachsende Anhängerschaft. Daneben entwickelt sich eine Jugendkultur von HipHop und Breakdance, die sich ihre eigene Szene mit Treffen und Wettbewerben geschaffen hat. Mitunter spielt der G. auch in der modernen Bühnenchoreographie eine Rolle. Kurt Jooss nutzt ihn in „Großstadt“ zur sozialen Charakterisierung; Reinhild Hoffmann demonstriert an ihm in „Föhn“ die Zwänge der Konvention; Pina Bausch widmet in „Bandoneon“ dem argentinischen Tango in vielfältig gebrochener Form eine eigene Hommage. (Norbert Servos)Choreographien
Menschen und Verbindungen

Person
Felix Ruckert

Person
Kurt Jooss
Ausgewählte Filme

1987
Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs

1985
Föhn
Alle Filme

1987
Die Sinnlichkeit des Boxhandschuhs

1985
Föhn
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