Das Triadische Ballett

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Das Triadische Ballett

Choreographie: Oskar Schlemmer; Premieretheater: Württembergisches Staatstheater Stuttgart, 1922

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Über das Werk

Choreographie: Oskar Schlemmer; Premieretheater: Württembergisches Staatstheater Stuttgart, 1922

Als Maler, Plastiker und Angehöriger des Bauhauses leistete Oskar Schlemmer mit seinem „Triadischen Ballett“ (1922) einen wichtigen Beitrag zu den vielfältigen Bewegungsreformideen der Moderne. Sein Titel leitet sich vom griechischen Wort für Dreiheit ab. Drei Akteure zeigen in drei Reihen (in Gelb, Rosa und Schwarz, jeweils verweisend auf die Farbe, in der die Bühne ausgeschlagen ist) zwölf Tänze und tragen dabei 18 Kostüme, raumplastische Gebilde aus wattiertem Stoff oder starren kaschierten Formen. Diese heißen »Taucher«, »Kugelhände«, »Tänzer türkisch« oder »der Abstrakte« und bestimmen das Bewegungsrepertoire der Tänzer. Gehen, laufen, kleine Sprünge, Arm- und Beingesten werden in Soloauftritten, Duetten und Trios vorgeführt. Hatte Schlemmer bei der Uraufführung Musik verschiedener Komponisten verwendet, präsentierte er 1926 Auszüge zu Kompositionen Paul Hindemiths, 1932 zog er Alois Pachernegg heran. Gerhard Bohner zeigte 1977 eine neue Choreographie nach Schlemmers Erstfassung zu Musik von Hans-Joachim Hespos. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

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