Über das Werk
Choreographie: Daniel Goldin. Premiereensemble: Tanztheater Münster (Tanztheater Münster), 1997
Mit seiner ersten Produktion für das Ensemble der Städtischen Bühnen Münster kehrte Daniel Goldin 1997 auf den Kontinent seiner Kindheit zurück: nach Mittel- und Südamerika. In “Cancionero – Liederbuch” sind denn auch Balladen aus Mexiko, Venezuela, Brasilien, Argentinien, Chile und Kuba Träger und Mittler des kulturellen Erbes. Eines explosiven, aus vielen Einflüssen gespeisten Gemischs. Als Symbol dafür fand Goldin einen rot glühenden Krater, der das Zentrum der trapezförmigen Bühne bildet. Um ihn herum entwirft er Bilder archaischer Dörflichkeit. Sandsäcke, Leitern, ein Verschlag. Menschen in einfachen hellen Kleidern kauern auf den Säcken, bis das Grollen des Vulkans sie aufweckt. Um den Krater rundet sich ein Kreistanz. Afro-Elemente und paramilitärischer Drill, weit ausholende fließende Bewegungen und harte, rhythmisch vorwärtsdrängende Schritte des Ensembles beziehen sich räumlich auf den Krater wie die stimmungsvollen Tänze der Nonne, des Azteken, des Eroberers. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen

Daniel Goldin
Diese Seite enthält aus urheberrechtlichen Gründen nur eine kleine oder keine Auswahl an Videos.
Der vollständige Beitrag ist nach einer Registrierung im Mediawiki zu sehen.


