64Choreografien
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Biografie
Donlon tanzte in ihrer Kindheit traditionelle irische Tänze, ihre professionelle Tanzausbildung machte sie ab 1982 in Irland bei der aus Südafrika stammenden Anica Dawson, dann bis 1986 in der „Dorothy Stevens Ballet & Theatre School“ in Halifax, West Yorkshire. Dann zog sie nach London und ab 1989 tanzte beim „English National Ballet“, bevor sie 1990 von Peter Schaufuss (*1949) als Solistin an die „Deutsche Oper Berlin“ engagiert wurde, von wo sie sich 1999 mit ihrer Choreografie „Celtic Grass“ verabschiedete. 2001 bis 2015 übernahm sie die Ballettdirektion des „Saarländischen Staatstheaters“, Saarbrücken, bei dem sie bis 2013 mit ihrer „Donlon Dance Company“ choreografierte. 2019 bis 2021 war sie Ballettdirektorin am „Theater Hagen“, danach wechselte sie nach Osnabrück. Donlon choreografierte für das Ballett der „Wiener Staatsoper“, das „Cathy Sharp Dance“ Ensemble in Basel, die „Hubbard Street Dance Company“ in Chicago (gegründet 1977 von Lou Conte), das „Nederlands Dans Theater“ II in Den Haag das „Stuttgarter Ballett“, die „Companhia Nacional de Bailado“ in Lissabon und die „Wiener Staatsoper“. Ihre Arbeiten wurden in den USA, Kanada und Korea gezeigt. Ab 1990 entstanden ihre oft humorvollen Arbeiten, die sie seit 2000 freischaffend produziert. Sie umfassen sowohl Choreografien als auch Installationen und Videos. Sie verbindet unter anderem Tanz mit Grand Guignol Theater. Donlon arbeitete als Tänzerin mit international bedeutenden Choreografen, u.a. mit Maurice Béjart, Michael Clark, Bill T. Jones, William Forsythe, Jiri Kylián, John Neumeier, Roland Petit und Meg Stuart. Sie schuf in Deutschland und den USA eine Reihe von site-specific-projects. Ihre Installationen trugen Titel wie Hitomi@Home, Bubbles overhead und Strange Encounters. Sie unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, gestaltet Zoom-Masterclasses, produzierte zwei Tanzfilme für des Fernsehen (arte) und rief „Creative Empowerment“ ins Leben, um Fähigkeiten aus dem Tanz in die Welt des Business zu übertragen. [https://www.creative-empowerment.de creative-empowerment] abgerufen am 28. Dezember 2022 Donlon erhielt 2007 drei Preise, den „Prix Benois de la Danse“, den Deutschen Theaterpreis „DER FAUST in der Kategorie „Beste Choreografie“ und den Saarländischen Verdienstorden. [https://www.danceforyou-magazine.com/2020/10/05/marguerite-donlon-wird-neue-ballettdirektorin-am-theater-osnabrueck/ dance for you magazine] abgerufen am 28. Dezember 2022 (Presseabteilung Donlon / Nele Lipp)Lebensstationen
- 1982–1986
Tanzausbildung
Ausbildung in Irland und an der Dorothy Stevens Ballet & Theatre School in Halifax.
- 1989
English National Ballet
Engagement beim English National Ballet.
- 1990
Deutsche Oper Berlin
Als Solistin an die Deutsche Oper Berlin engagiert.
- 2001–2015
Saarländisches Staatstheater
Ballettdirektorin des Saarländischen Staatstheaters in Saarbrücken.
- 2019–2021
Theater Hagen
Ballettdirektorin am Theater Hagen.
Choreografien
- 2022 East West
- 2021 Zeit
- 2020 FRAGILE presented in ZART (auf Scherben getanzt)
- 2020 Die Räuber
- 2020 Strokes through the Tail
- 2020 Elementary Particles
- 2019 Prolog – Schwanensee – Aufgetaucht
- 2018 The last Life Boat (zum Thema des Untergangs der Titanic)
- 2017 To the Moon and back
- 2016 The one grand Show (mit Kostümen von Jean Paul Gaultier)
- 2015 Heroes-K, Body (Adaption)
- 2015 Der Bettler von Paris
- 2015 Made in Love
- 2015 Transparent Cloud
- 2014 Shadow (zu Alexander Archipenkos Skulptur „Tanz“)
- 2014 Wings II
- 2013 LIEBE in schwarz-weiß
- 2013 Close up
- 2013 Wings
- 2012 Heroes
- 2012 Labyrinth of Love
- 2011 Geheimnis der Unsterblichkeit (alpha, soma)
- 2011 BLUE (Thema: blaues Plastik)
- 2010 Footprints
- 2010 Buster Keaton in Silent Mov(i)e
- 2009 Schwanensee – aufgetaucht
- 2009 Casa Azul (über Frieda Kahlo)
- 2008 Der Nussknacker
- 2008 Splash!
- 2008 Sound Moves
- 2008 Le Sacre du Printemps
- 2008 Les enfants et les sortilèges
- 2007 Romeo und Julia
- 2007 Seed
- 2006 Words and Music (nach Samuel Beckett)
- 2006 Acts without Words (nach Samuel Beckett)
- 2006 CRASH
- 2006 Schatten
- 2006 Die roten Schuhe
- 2006 Giselle: Reloaded
- 2005 Strokes through the Tail
- 2005 Tanz mir das Lied vom Tod
- 2005 Die Schachtel
- 2005 Eros – Life Instict
- 2005 Erinnerung an…eine Zukunft
- 2005 On Top
- 2004 Blind Date (Marguerite Donlon)
- 2004 Zettels Sommernachtstraum
- 2003 SubsTanz 03 (Marguerite Donlon)
- 2003 BeBob & Chocolate (Bittersweet) (Marguerite Donlon)
- 2003 Carmen – privat (Marguerite Donlon)
- 2003 Poetic Licence
- 2002 How fast you want
- 2002 Bebop
- 2002 Somewhere between Remembering and Forgetting
- 2002 Move
- 2002 Taboo or not
- 2001 We three Sheep
- 2000 Move (Arbeitstitel) (Marguerite Donlon)
- 2000 Different Directions (Marguerite Donlon)
- 2000 Taboo or not (Marguerite Donlon)
- 1999 Patch of Grass (Marguerite Donlon)
- 1999 Lokus. Kein Ort Nirgends.
- 1991 Celtic Touch
Filme und Dokumente
Trends Part One, German Dance Platform 2006
2006
Taboo or not
2004
Carmen – privat
2003
Tanz im Film: Tanznacht Berlin 2000
2000
Literatur und Weblinks
- Egger, Sabine / Foley, Catherine E. et. al.: Dance and Modernism in Irich and German Culture: Connections in Motion, Todnes/Devon, 2019
- Müller, Heinzjörg / Konrad, Sigrid et. al.: Die Schachtel – Tanz mir das Lied vom Tod: Ballettabend von Marguerite Donlon zu Musik von Franco Evangelisti und Ennio Morricone, Saarbrücken 2006.
- Saarländisches Staatstheater (Hg.): Tanzdekade: Zehn Jahre Marguerite Donlon und die Donlon Dance Company, Saarbrücken 2011.
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