Lenk meinen Schritt engelwärts

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Lenk meinen Schritt engelwärts

Choreographie: Martin Stiefermann; Premieretheater: Oldenburgisches Staatstheater, 2002

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Über das Werk

Choreographie: Martin Stiefermann; Premieretheater: Oldenburgisches Staatstheater, 2002

Der Tod bricht ein in das Leben der Menschen ohne Vorwarnung, zerstört Beziehungen, die funktionierten oder auch nicht. Und die Menschen wollen sich dem Tod entziehen. Martin Stiefermann hat den ersten Teil seines 2002 erarbeiteten Stücks “Lenk meinen Schritt engelwärts” mit “Requiem” überschrieben, und so gibt es hier immer wieder Personen, die in ihrer Bewegung jäh innehalten, aus der Gemeinschaft ausscheren. Bis dann sichtbar der Tod in das Leben der Menschen eingedrungen ist, sie mit dem Sterben unmittelbar zu tun haben. Der zweite Teil, der den Titel “Das Leben” trägt, entwirft die Gegenwelt zum Tod. Jetzt gleichen die Frauen losgelassenen Engeln, die mit Wasser spielen und die freudlos Lebenden unermüdlich zu einem fröhlicheren, harmonischeren Treiben einladen. Dabei entstehen poetische Szenen, in denen Umwerbung und Zurückweisung einen eigenen Rhythmus finden. Und so zur einprägsamen Metapher auf das Leben werden. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

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