Über das Werk
Choreographie: Gise Furtwängler, 1964
Das Kind liegt im Bett, und die Amme liest ihm zum Einschlafen noch etwas vor. Im Schlaf, im Traum, erscheinen dem Kind dann Figuren aus den vorgelesenen Geschichten: der Prinz aus “Dornröschen”, das Ungeheuer aus “La Belle et la bête”, außerdem Fee und Nachtigall. Die vier Figuren begegnen sich im Feengarten zu einem zauberhaften Stelldichein. Das irreal anmutende Treffen choreographierte Gise Furtwängler 1964 und charakterisierte es durch zarte, klar strukturierte Bewegungen, die einen großen atmosphärischen Reiz aufweisen. Wesentlich zur delikaten Stimmung des Werks trägt die verwendete Musik bei, Maurice Ravels Orchesterkomposition “Ma Mère l’oye”, die erstmals 1912 für ein Ballett verwendet wurde. (Klaus Kieser)
Menschen und Verbindungen
Gise Furtwängler
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