35Choreografien
3Filme
10Videosequenzen
3Archivbilder
Biografie
Die Tänzerin wurde in Afrika geboren. Ihre Eltern waren Franzosen. Brunel erhielt ihre Tanzausbildung bei der polnischen Tänzerin Karin Waehner (1926-1999) an der Schola Cantorum in Paris und an der Folkwang Hochschule in Essen. 1978 bis 1984 tanzte sie am Folkwang – Tanz- Studio und kurze Zeit am Theater in Ulm. Ab 1985 bis zu ihrem Tod tanzte und choreografierte Brunel in Essen. 2003 gründete sie die das Tanztheater Christine Brunel, das 2008 in Brunel.Tanz.Cie. umbenannt wurde. Sie arbeitete im Wesentlichen als freie Tänzerin und an kleinen Formen, wie Soli, Duetten und Quintetten, sowie mit sehr sparsam eingesetzten Zeichen / Objekten und oft extrem langsam, selbst wenn die Choreografie den Titel Speed (2007) trägt. „In ihren Choreografien setzt Christine Brunel oft auf die kleine Form: Soli, Duette bis hin Quintetten machen den Großteil ihrer Arbeiten aus. Sie gleichen Miniaturen, die durch Innerlichkeit und Konzentration geprägt sind. Christine Brunels Arbeit zeichnet sich durch den assoziativen Umgang mit wohlüberlegten, gezielt und sparsam eingesetzten Zeichen aus. Klarheit und Reduktion auf das Wesentliche sind charakteristisch für ihre Körpersprache. Der Körper als Instrument, die Bewegung als eine Art Musik in Abhängigkeit von Zeit und Raum – das sind die Wesensmerkmale, die ihren Tanz ausmachen. Brunel hatte seit den 80ziger Jahren ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Essen. Aber nicht nur hier ist sie als Tänzerin, Choreographin und Pädagogin tätig. Auftragsarbeiten, Workshops und Gastspielreisen führen und führten sie u.a. in die USA, nach Japan, Südamerika, Russland, Polen und Frankreich.“ (Presseabteilung Brunel[http://brunel-tanzcie.com/BRUNEL_TANZ_CIE/brunelbrunel02.html Presseabteilung Brunel], abgerufen im 28. Dezember 2022/Nele Lipp)Lebensstationen
- 1978–1984
Folkwang Tanzstudio
Tänzerin am Folkwang Tanzstudio.
- ab 1985
Arbeit in Essen
Tanz und Choreografie in Essen.
- 2003
Tanztheater Christine Brunel
Gründung des Tanztheaters Christine Brunel.
- 2007
Speed
Choreografie Speed.
- 2008
Brunel.Tanz.Cie.
Umbenennung der Kompanie in Brunel.Tanz.Cie.
Choreografien
- 2013 Sights(Christine Brunel)
- 2013 Neluäs (Christine Brunel)
- 2013 Mapping the Maschinenhaus by Dance (Christine Brunel)
- 2012 Traz (Christine Brunel)
- 2012 2011 So long (Christine Brunel)
- 2010 Flügel (Christine Brunel)
- 2009 Jetzt (Christine Brunel)
- 2007 Speed (Christine Brunel)
- 2017 Abdruck für Ute (Christine Brunel)
- 2005 Idee de Quatuor (Christine Brunel)
- 2003 Assemblage (Christine Brunel)
- 1999 Toucher (Christine Brunel)
- 1998 Der Klang der Bewegung (Christine Brunel)
- 1995 Cambré (Christine Brunel)
- 1995 Solo 95 (Christine Brunel)
- 1995 Baum-Schritte (Christine Brunel)
- 1992 Zoar (Christine Brunel)
- 1991 Das Erbe der Tiamat (Christine Brunel)
- 1991 Stille Faust (Christine Brunel)
- 1989 Conditio Humana (Christine Brunel)
- 1988 Der Gesang auf der Brücke (Christine Brunel)
- 1987 Frau mit blauer Kugel (Christine Brunel)
- 1986 Gilles (Christine Brunel)
- 1986 Verletzte Natur (Christine Brunel)
- 1986 Der Walzer der Chrysothemis (Christine Brunel)
- 1985 Oder nur noch ein Traum (Christine Brunel)
- 1985 La Nuit (gewidmet dem Bildhauer Aristide Maillol) (Christine Brunel)
- 1976 Daphnis und Chloe (Christine Brunel)
- Les deux idiotes (Christine Brunel)
- Erzählung (Christine Brunel)
- La Souche des bateleurs (Christine Brunel)
- Petit pierre (Christine Brunel)
- Verletzte Natur (Christine Brunel)
- Wasser in der Hand (Christine Brunel)
- Unterwegs (Christine Brunel)
Filme und Dokumente
Tanz unterwegs: Christine Brunel
2006
2. Tele-Tanzjournal
1995
1. Tele-Tanzjournal
1994
Archivbilder


Literatur und Weblinks
- Wiebracht, Tonja (Hg.): Die Werkstatt der Tänzer: Tanztheater Christine Brunel, München 2004.
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