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3Filme
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Biografie
Gelabert (eigentlich Francisco Gelabert Usle) studierte mehrere Jahre Architektur und Tanz. 1972 choreografierte er mehrere Tanzsoli. 1977 schuf er sein erstes Stück für mehrere Tänzer und gründete er eine eigene Tänzergruppe in Barcelona. Von 1978 bis 1980 war er in der New Yorker Tanzszene aktiv, arbeitete bei „La Mama“, „The Kitchen“ und im Studio von Merce Cunningham. Gelabert interessiert sich für Einfachheit und Kohärenz der Bewegung, so, wie sie Gerhard Bohner 1989 „Im (Goldenen) Schnitt“ für die „Akademie der Künste, Berlin“ choreografierte. In diesem Stück folgt auf eine anatomische Aufnahme aller Körperteile ein zweiter Teil, die Reaktion des Körpers auf ausgewähltes künstlerisches Material im Raum. Gelabert schuf eine Rekonstruktion, ergänzt mit Stelen – Installationen aus Holz und Polyester, gestaltet von der Bildhauerin Vera Röhm. 1980, zurück in Barcelona gründete er dort mit der britischen Tänzerin und Kostümdesignerin Lydia Azzopardi die Tanzkompanie „Cesc Gelabert – Azzopardi Dance Companyi“, aus der eine langjährige Zusammenarbeit und zahlreiche Choreografien wie The Rock Cave of Heaven“ und „Armand Dust“ hervorgingen. Seit 1985 ist Gelabert regelmäßiger Gast und seit 1995 Artist in Residence am „Hebbel-Theater“ in Berlin. Außerdem choreografierte er Arbeiten für Theater, Oper, Video und andere Ensembles. In seinen eigenen Choreografien geht es dann um noch mehr: „Immer sind es die Gefährdungen einer Person, die den spanischen Tänzer Gelabert interessieren. In seinen Portraits realer Personen und fiktiver Figuren erweist er sich als einfühlsamer, wandlungsfähiger Interpret. Die Kunst der Figurendarstellung im Tanz ist rar geworden, Cesc Gelabert aber hat es darin zur Meisterschaft gebracht.“ [http://www.archiv.hebbel-am-ufer.de/archiv_hebbel_theater/seiten/archiv/kuenstler/gelabert.html Der Tagesspiegel] (Gabriele Wittmann/Nele Lipp)Lebensstationen
- 1972
Erste Tanzsoli
Choreografie mehrerer Tanzsoli.
- 1977
Erste Gruppe in Barcelona
Erstes Stück für mehrere Tänzer und Gründung einer eigenen Gruppe.
- 1978–1980
New Yorker Tanzszene
Arbeit bei La Mama, The Kitchen und im Studio von Merce Cunningham.
- 1980
Gelabert-Azzopardi Dance Company
Gründung der Cesc Gelabert-Azzopardi Dance Company in Barcelona mit Lydia Azzopardi.
- seit 1985
Hebbel-Theater Berlin
Regelmäßiger Gast am Hebbel-Theater in Berlin.
- seit 1995
Artist in Residence
Artist in Residence am Hebbel-Theater in Berlin.
Choreografien
- 2019 Bauhaustänze Stäbe Reifen (nach Gerhard Bohner)
- 2019 Nom
- 2019 Genetica del Bar – Dis(lo)co
- 2018 Framing Time
- 2017 Al Lloc, inespecífic
- 2016 Soleá
- 2016 Written on Air (mit dem Maler, Schriftsteller u. Regisseur Valère Novarina)
- 2015 2015 Football
- 2014 Tripdych
- 2013 The Rock Cave of Heaven
- 2012 Tranç (mit dem spanischen Filmregisseur Isaki Lacuesta)
- 2002 Preludis (Cesc Gelabert)
- 1999 Im (goldenen) Schnitt – Rekonstruktion (Gerhard Bohner)
- 1996 Im (Goldenen) Schnitt (Rekonstruktion nach Gerhard Bohner)
- 1995 Armand Dust (Cesc Gelabert)
- Thirst (Lydia Azzopardi; Cesc Gelabert)
- Armand Dust 2 (Lydia Azzopardi; Cesc Gelabert)
Filme und Dokumente
Literatur und Weblinks
- Gelabert, Cesc: El que M’argramdaria gue la dansa fos, Barcelona 2020 (span. oder katalan.)
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