20. Jahrhundert–heuteZeitraum
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Über das Thema
Von jeher umgibt den Tanz eine Aura der Jugendlichkeit, was vor allem damit zu tun hat, dass die Darsteller auf der Bühne in der Regel jung sind. Diese Identifikation mit Jugendlichkeit erfuhr jeweils durch die Neuerungsbewegungen des Ausdruckstanzes und des Tanztheaters im 20. Jahrhundert eine Wiederbelebung. War das Publikum durch die jeweils vorausgegangene Stagnation in der Entwicklung des Balletts eher älter, so verjüngte es sich jeweils wieder durch die Revolutionierung der Ausdrucksmittel. Vor allem die skandalträchtigen Premieren des Tanztheaters zogen ein zunehmend junges Publikum an und brachten es dazu, sich mit der Kunstform zu identifizieren. Die neu entwickelten Techniken szenischer Collage und Montage drückten eine veränderte Wahrnehmung aus, die der Zeit entsprach. Der Bezug zur Realität, sinnlich erfahrbar gemacht, befreite den Tanz von der Aura des Schönen Scheins und der Märchenhaftigkeit und machte ihn zum Ausdruck einer neu angestrebten Emanzipation des Individuums. Bezeichnend ist, dass durch den HipHop der Tanz zu einem internationalen Bestandteil der Jugendkultur wurde. Die Entwicklung bestätigt, dass der Tanz heute an der Spitze der künstlerischen Avantgarde steht. (Norbert Servos)Choreographien
- 2005 Abra Da Cabra (Inga Becker; Anne-Katrin Ortmann)
- 2005 träum dich (Petra Thielebein)
- 2004 Ambivalenzien in blau (Inga Becker)
- 2004 Du oder ich? (Petra Thielebein)
- 2003 Zwischen.Welten (Inga Becker)
- 2003 selbstgedreht (Petra Thielebein)
- 2002 Haus Nr. 8 (Inga Becker)
- 2002 Schaum & Anmut (Petra Thielebein)
- 2001 @kontakt (Petra Thielebein)
- 2000 Jugendtanzkultur 2000 (Inga Becker)
Menschen und Verbindungen
Person
Inga Becker
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Petra Thielebein
Person
Anne-Katrin Ortmann
Ausgewählte Filme
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