Tanzgeschichten

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Tanzgeschichten

Choreographie: Raimund Hoghe; Premieretheater: Staatstheater Hannover, 2003

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Über das Werk

Choreographie: Raimund Hoghe; Premieretheater: Staatstheater Hannover, 2003

Ornella Balestra, einstige Ballerina von Maurice Béjart, gibt die Minimalvariante einer Odette, der Tänzer Geraldo Si die gealterte, in Würde leichthin schwankende Diva. Raimund Hoghes “Tanzgeschichten”, 2003 im Auftrag des Deutschen Produzentenpreises für Choreographie entstanden, rufen eine Welt der gelebten Bewegungen auf, zeigen den Widerhall, den der Tanz in Körper und Seele hinterlassen hat. Hoghe selbst und der junge Performer Lorenzo de Brabandere legen eine Spur vitalen, gegenwärtigen Bewegtseins neben die verhangenen, zurückgenommenen Reminiszenzen einer gloriosen und glamourösen tänzerischen Vergangenheit. Dabei thematisiert Hoghe auch seine Zeit als Dramaturg bei Pina Bausch. Zu Songs von Peggy Lee, Greta Keller, Marianne Faithful oder Gigliola Cinquetti, zu Musik von Pjotr Tschaikowski und Gustav Mahler inszeniert Hoghe in fein abgestimmter Dramaturgie dieses zweistündige Stück, das an jedem Aufführungsort jeweils ein anderer Gast-Performer mit seinem Auftritt beschließt. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

R
Choreograf

Raimund Hoghe

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