Die Geschöpfe des Prometheus

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Die Geschöpfe des Prometheus

Choreographie: Aurel von Milloss, 1963

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Über das Werk

Choreographie: Aurel von Milloss, 1963

Prometheus lässt zwei Statuen durch das himmlische Feuer lebendig werden. Die auf diese Weise kreierten Kinder sind aber nicht reif genug, um in den Parnass aufgenommen zu werden. Deshalb bittet Prometheus Apollo und mehrere Musen, die Kinder in den darstellenden Künsten zu unterrichten. Hierdurch werden sie zu idealen Menschen. Die humanistische Geschichte, die dem Ballett “Die Geschöpfe des Prometheus” zugrunde liegt und für das Ludwig van Beethoven eine originale Musik komponiert hat, war in Deutschland in den 20er und 30er Jahren, als der Ausdruckstanz die Theaterbühnen allmählich eroberte, recht populär. Aurel von Milloss schuf ein erstes Ballett diesen Titels 1933, als er in Augsburg Ballettmeister war; 30 Jahre später, nun Ballettdirektor in Köln, präsentierte er eine neue Fassung. In seiner zweiten Choreographie zu Beethovens Musik versuchte Milloss einen ästhetischen Brückenschlag: vom expressionistischen deutschen Tanz der zwanziger Jahre zur zeitgenössischen Neoklassik. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

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