Monochrome

Bühnenwerke · Tanzlexikon

Monochrome

Choreographie: Daniela Kurz; Premieretheater: Saarländisches Staatstheater, 1996

Uraufführung
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Über das Werk

Choreographie: Daniela Kurz; Premieretheater: Saarländisches Staatstheater, 1996

“Blau”, “Gold”, “Rot” und “Weiß” sind Szenen überschrieben. “Yves-Bild”, “Feuer” und “Grau” heißen andere. Sie alle verweisen auf das energetische Zentrum dieses Stücks, auf den Maler Yves Klein, auch “Yves le Monochrome” genannt, der das matt leuchtende Ultramarinblau fand, seine Tafeln auch in Gold und Rot färbte und schließlich mit Feuer in die Luft malte. Weiß wie die Räume seiner legendären Ausstellung in der Pariser Galerie ist auch die Bühne für “Monochrome”. Daniela Kurz greift hier Themen des Künstlers auf, lässt ihn gar selbst in einer Inkarnation erscheinen: Hoch oben sitzt er auf einem Stuhl und sinniert. Vom Bühnenhimmel hängen Hüllen, Kostüme knistern, Gummiseile werden zum Gefängnis. Das Ballett endet mit der Szene “Grau”, die unter dem Titel “Ashes” bereits 1995, zwei Jahre vor “Monochrome”, uraufgeführt wurde. Hier rennen Tänzerinnen und Tänzer gegen die Wände an, schreien stumm, kämpfen sich frei. (Klaus Kieser)

Menschen und Verbindungen

D
Choreografin

Daniela Kurz

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